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Mo, 17:38 Uhr
25.12.2017

Tierheime sind auf Spenden angewiesen

Tierheime stehen für alle in Not geratenen Tiere ein. Sie geben allen Tieren eine warme Unterkunft, füttern sie und zeigen ihnen, was eine liebevolle Zuwendung ist. Sie versorgen und kastrieren Straßenkatzen und nehmen kurzfristig beschlagnahmte, illegal gehandelte Hundewelpen oder Tiere aus Animal Hoarding-Fällen auf. Tierheime helfen, sind aber mehr denn je auf die Unterstützung von Spendern angewiesen...

"Pelle" bekam Hilfe (Foto: Tierschutzbund Deutschland) "Pelle" bekam Hilfe (Foto: Tierschutzbund Deutschland)
„Wer zu Weihnachten etwas Gutes für Tiere tun möchte, liegt mit einer direkten Spende an das örtliche Tierheim richtig“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Wer helfen möchte, kann aber auch an uns als Dachverband spenden. Wir leiten die Gelder an Tierheime in Not weiter und finanzieren weitere Tierschutzprojekte.“

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Der Deutsche Tierschutzbund wird in Sachen Spendensicherheit vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) geprüft und trägt das DZI-Spendensiegel. Darüber hinaus ist der Verband Gründungsmitglied im Deutschen Spendenrat und hat dessen Spendenzertifikat erhalten. Alle Informationen zur Tierheim-Nothilfe finden Tierschutzinteressierte online unter www.tierschutzbund.de/spendenprojekt-tierheime (Spendenzweck „Tierheim-Nothilfe“, IBAN: DE88 3705 0198 0000 0404 44).

Immer wieder geraten Tierheime in Notsituationen, in denen sie schnelle, unbürokratische Hilfe brauchen. Als Dachverband von mehr als 750 Tierschutzvereinen und rund 550 Tierheimen berät der Deutsche Tierschutzbund seine Mitgliedsvereine bei rechtlichen und fachlichen Fragen und unterstützt mit verschiedenen Hilfs-Fonds.

Der Feuerwehrfonds kommt beispielsweise zum Einsatz, wenn plötzlich unzählige beschlagnahmte Welpen aufgenommen werden müssen und die Kosten für Futter und Tierarzt explodieren. Oder wenn für ein Tier außergewöhnlich viele Operationen anfallen - so wie für Hund Pelle, der schwer verletzt und in kritischem Zustand ins Tierheim kam. Dank der vom Deutschen Tierschutzbund bezuschussten Tierarztkosten konnte er wieder genesen und mittlerweile sogar vermittelt werden.

Finanznot hat mehrere Ursachen

Verschiedenste Faktoren haben rund die Hälfte aller Tierheime in ernsthafte Finanznot gebracht. Hauptursache ist, dass der Großteil der Kommunen die anfallenden Kosten für Fundtiere nur unzureichend erstattet – obwohl deren Betreuung zu den kommunalen Pflichtaufgaben zählt. Die Tierheime müssen fehlende Gelder aus Spenden ausgleichen und wirtschaften somit zunehmend am Existenzminimum. Immer mehr Tiere werden zudem aus finanziellen Gründen abgegeben, ebenso alte und kranke Tiere, die oft schwer in ein neues Zuhause zu vermitteln sind. Auch die Gesetzgebung belastet, etwa weil sogenannte „Listenhunde“ – einmal im Tierheim – kaum eine Chance auf Adoption haben. Auch die Unterbringung von sichergestellten exotischen Tieren bringt die Tierschützer vor Ort an ihre Grenzen was die geeignete Versorgung anbelangt.
Autor: red

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Kommentare
H.Freidenker
25.12.2017, 22:13 Uhr
als Freund von Fellnasen,
werde ich 100 Euro in Tierfutter investieren.
Nach Absprache mit dem Tierheim, werde ich mein Weihnachtsgeschenk, in Form von Fellnasenfutter weiter reichen!
Quallensammler
26.12.2017, 10:04 Uhr
Immer wieder traurig...
"Hauptursache ist, dass der Großteil der Kommunen die anfallenden Kosten für Fundtiere nur unzureichend erstattet – obwohl deren Betreuung zu den kommunalen Pflichtaufgaben zählt."

Unzureichend bzw. oft genug gar nicht, weil die Zuständigkeit vom Fundbüro abgewiesen wird. Wieder ein gutes Beispiel, wo "Vater" Staat seine Prioritäten NICHT sieht. Gibt ja genügend Ehrenamtliche, private kleine Kämpfer und Menschen mit Herz, die ausgesetzte Tiere aufnehmen oder zu entlaufenen Tiere die Besitzer suchen.

Schade, dass unter Fundtieren keine Fachkräfte sind, dann wäre die Rundum-Versorgung ja selbstverständlich.

Ob Tierheim oder Tierschutzverein, sie freuen sich alle über kleine und große Spenden, da diese oft für´s Überleben echt notwendig sind.

Futter ist immer gut. Perfekt wird es, wenn man beim Spendenempfänger vorher anfragt, womit man helfen kann. Oft fehlt das Geld eher bei Kosten für eine ungeplante OP, Instandsetzungsarbeiten an Häusern, teuren wiederkehrenden Kosten (Strom/Heizöl, Impfungen, Medikamente...).

Vielen Einrichtungen sind auch super froh, wenn ein Hilfswilliger einfach mal ein paar Stunden vor Ort mit anfasst. Oder Baumaterial übrig hat. Oder eine (Teil-)Patenschaft übernimmt, damit planbar eine kleine Geldsumme abgedeckt ist. Oder einfach nur gelegentlich zum Hunde-Gassi-Gehen kommt bzw. Katzen bekuscheln oder...

Danke an alle Enthusiasten, die auch an diesem Weihnachtsfest wieder ihre Zeit ehrenamtlich für Tiere einsetzen!
Grün
26.12.2017, 16:11 Uhr
Ganz wichtig...
...ist die Übernahme von Tierarztkosten, gerne auch in Form von Gutscheinen. Einfach mal mit dem entsprechenden Tierarzt des Tierschutzvereines abklären. Es sind immens hohe Summen, die sich da innerhalb von vier Wochen anhäufen. Meine Hochachtung und mein Respekt gilt denen, die ihre Freizeit so sinnvoll und selbstlos aufopfern, um Bedürftigen das ganze Jahr über beizustehen.
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