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Sa, 07:17 Uhr
30.12.2017
Leinefelde-Worbis

Unsere Stadt hat viel Potential

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Weihnachten ist nun vorüber und ich hoffe sie hatten die Möglichkeit in all der Rastlosigkeit, Hektik und Eile des täglichen Lebens über die Feiertage den besonderen Halt und die Ruhe zu finden, innezuhalten und einmal durchzuatmen. Das Jahr neigt sich dem Ende, der Jahreswechsel steht vor der Tür und das zurückgelassene Jahr 2017 war ein ereignisreiches Jahr für die Stadt Leinefelde-Worbis, das in viele Angelegenheiten Bewegung gebracht hat...

Marko Grosa (Foto: Privat) Marko Grosa (Foto: Privat) Die erforderlichen Entscheidungen für den Standort am alten Kreisbaubetrieb in Worbis und am ehemaligen Leinefelder Krankenhaus wurden für die Entwicklung der Standtorte herbeigeführt sowie auch ein Eigentümerwechsel vom Worbiser Bahnhof mit neuen Investitionsüberlegungen.

Das „Blaue Wunder“ in Leinefelde ist gekauft, um die Entwicklung des zentralen Platzes aufzunehmen, ein Hotelinvestor für den Standort am Leinebad wurde gefunden. Breitenbach kam in die Dorferneuerung, zahlreiche Gewerbeansiedlungen und –Erweiterungen, wie AGROLAB oder Aquila sind erreicht. Das Gelände des ehemaligen Heizhauses vor Birkungen ist neu vermarktet.

Es gibt Pläne für Baugebiete in allen Ortsteilen sowie ein Nachnutzungskonzept für die Burg Scharfenstein und das Gülden Creutz in Worbis. Die Planung des Klosters Worbis befindet sich in der heißen Phase, bereits im frühen Frühjahr werden Teile der Anlage zurück gebaut, um für archäologische Grabungen Platz zu machen. Ein großer Sanierungsrückstau konnte in den Bädern abgebaut werden. Pläne für die Stadtumfahrung (Westspange) um Leinefelde sind neu aufgegriffen, wie auch die Anbindung an das ehemalige Spinnereigelände, Schwellenbeize/Schafsbrücke.

Allein, die nach Punkten gewonnene Landesgartenschau 2024 wurde uns offiziell noch nicht vergeben. Weitere stadtinterne Veränderungen, wie eine neue städtische Struktur und eine Vielzahl angeschobener Baumaßnahmen würden eine zweite Zeitungsseite füllen.

Das Jahr 2017 war aber auch von grundsätzlichen Veränderungen und kontroversen Diskussionen geprägt, wie beispielsweise zur angeblichen Schließung des Jugend-zentrums durch die Stadt oder den Forderungen an die Stadt, zur Aufbringung der Kosten für Straßen, die sich der Bund, das Land oder der Landkreis nicht mehr leisten können oder leisten wollen. Nicht nachgeordnet wichtig sei hier auch die ganze vier Jahre vorgezogene Diskussion über den Abriss eines Unterstellkom-plexes und den neu angebotenen Garagen näher an den Wohnstandorten.

Auch hier galt es, Einiges an Unsachlichkeit und Falschmeldungen zu verkraften, doch positiv nehmen wir in der Stadt in der Diskussion um die „Landesgartenschau 2024“ auch den Zuspruch zur Kenntnis und den Zuwachs an Vertrauen in die Lösungen, die seitens der Stadtverwaltung angeboten werden.

Jene Garagenbesitzer, die zwischenzeitlich mehre Garagen zur Untervermietung ihr eigen nennen, werden wir allerdings auch in den Folgejahren mit keinerlei Lösung begeistern können, das ist mir wohl bewusst und auch, dass man die Garagen-neubauten aus diesen Reihen weiter negativ begleiten wird. Die bewegten Diskussionen überschatteten manches Ereignis, das sonst den Fokus auf sich gelenkt hätte. Themen, die wir in Leinefelde-Worbis positiv vorangebracht haben oder jene, die uns auch im Jahr 2018 umfangreich beschäftigen werden.

Zukunftsbestimmend sind die Entwicklungen in allen Ortsteilen zur Schaffung von Wohngebieten und zur Erweiterung von Gewerbestandorten, die aufgegebene Schaffung von 120 Kindergartenplätzen in Wintzingerode, Breitenholz, Leinefelde, Worbis und Kallmerode, die Entwicklung des Klosters und der Burg Scharfenstein, des Wohnstandortes Konrad-Martin-Straße, den Veränderungen am zentralen Platz mit dem ehemaligem „Stadt L“, der neuen Bibliothek und der Mitnahme von Gewerbetreibenden am alten Bibliotheksstandort.

Wir dürfen auch zur Kenntnis nehmen, dass sich die regionale Wirtschaft behauptet und fortentwickelt hat. Der wirtschaftliche Aufschwung und die Schaffung neuer Arbeitsplätze im Stadtgebiet hat auch in diesem Jahr Nachhaltigkeit erbracht.

Mit dieser Entwicklung schrumpfen bedauerlicherweise zwar die finanziellen Schlüsselzuweisungen des Landes von vormals 6 Millionen Euro auf nur noch 1,8 Millionen Euro und es zeichnet sich sogar ab, dass wir bald gar keine Zuweisung mehr vom Land bekommen aber nach der Aufrechnung der steuerlichen Mehr-einnahmen bleibt davon irgendwann auch mal was bei der Stadt hängen. Das ist selbst für den Landkreis wichtig, den wir heute schon mit 6,5 Millionen Euro aus der städtischen Kraft mit finanzieren.

Alle engagierten Beteiligten an den Vorhaben können sehr stolz auf die angescho-benen Projekte sein. Ihrer Leistung, Tatkraft und Energie sowohl im Ehrenamt als auch ihres hauptamtlichen Engagements ist dies zu verdanken. Mit diesen Projekten werden viele Bürgerinnen und Bürger die Chance haben, ihre persönlichen Lebensverhältnisse zu verbessern. Auch die Unternehmer, Institutionen und Behörden sollen auf ihre Stadt Leinefelde-Worbis als einen verlässlichen Partner bauen können.

Die Entwicklung in unserer Stadt ist insgesamt positiv, darüber können wir uns freuen und der Zukunft optimistisch entgegensehen. Das kommende Jahr ist nicht nur von Problemen gekennzeichnet, sondern vor allem von Chancen und Heraus-forderungen, denen ich mich gemeinsam mit meinen Ortsteilbürgermeistern, Orts- und Stadträten sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, für Sie - liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger - gern stellen werde.

Neben der Fußballweltmeisterschaft stehen verschiedenste regionale und überregionale Höhepunkte an, auf die wir uns freuen können. Unsere Stadt hat viel Potenzial und wir haben Grund, das neue Jahr mit Zuversicht zu begrüßen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute für 2018 sowie Gesundheit, Glück und Wohlergehen, in der Hoffnung, Sie mit positiven Erwartungen für die Zukunft mitzunehmen.

Ihr Bürgermeister
Marko Grosa



Autor: en

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