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Di, 11:06 Uhr
02.01.2018
Barmer-Gesundheitsreport

Angst um Arbeitsplatz macht Thüringer krank

Die Sorge um befristete Jobs, Leiharbeit und ein häufiger Wechsel Arbeitsplatzwechsel bereiten vielen Menschen in Thüringen offenbar auch gesundheitliche Probleme. Zu diesem Schluss kommt der aktuelle Gesundheitsreport der BARMER...


So nehmen diese Berufstätigen vergleichsweise mehr Psychopharmaka, liegen länger im Krankenhaus und unterziehen sich häufiger ambulant-ärztlichen Behandlungen.

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„Unsicherheit am Arbeitsplatz beeinflusst die Gesundheit der Menschen massiv. Wir beobachten deshalb auch mit Sorge die hohe Zahl atypischer Arbeitsverhältnisse“, sagt Birgit Dziuk, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Thüringen. Laut Agentur für Arbeit sind in Thüringen rund 35.000 Beschäftigte in Leiharbeit tätig. Der Anteil von Leiharbeitern an allen Beschäftigten in Thüringen liegt bei 3,5 Prozent, deutschlandweit sind es nur 2,8 Prozent. Die Thüringer gehören auch zu den mobilsten Arbeitnehmern: Die Zahl der Beschäftigten, die in einem anderen Bundesland oder im Ausland arbeiten, beträgt laut Agentur für Arbeit rund 125.000.

Laut Gesundheitsreport der BARMER liegen die Krankenstände wegen psychischer Störungen bei Arbeitnehmern in Leiharbeit sowie in befristeten Beschäftigungsverhältnissen um rund 30 Prozent höher als bei Arbeitnehmern in unbefristeten Beschäftigungsverhältnissen. Auch die Verweildauer im Krankenhaus wegen psychischer Erkrankungen war bei Leiharbeitnehmern deutlich länger als gegenüber ihren Kollegen der Stammbelegschaft: Im Schnitt überstieg sie diese um über 60 Prozent. Dziuk: „Die Flexibilisierung der Arbeit wird zwar auch von vielen Arbeitnehmern geschätzt, wenn es darum geht, die Arbeitszeit eigenständig zu gestalten. Doch wir dürfen die Schattenseiten nicht vergessen. Wenn Unternehmen ein Übermaß an Flexibilität erwarten, wird dies vom Arbeitnehmer eher als belastend erlebt.“

Lebenszufriedenheit ist verbesserungswürdig

Obwohl rund 84 Prozent der Thüringer ihr Leben zumeist als gut bis ideal empfinden, liegt die Lebenszufriedenheit leicht unter dem Bundesdurchschnitt. Zu diesem Ergebnis kommt der BARMER Gesundheitsreport 2017. Im Rahmen einer von der Kasse in Auftrag gegebenen und von der Universität St. Gallen durchgeführten Studie wurden nicht nur der Zusammenhang zwischen Gesundheit und Arbeitsplatzsicherheit ausgewertet. Auch der Einfluss von Familie und sozialem Umfeld ist in die Befragung eingeflossen. Weitere Infos erhalten Sie unter www.barmer.de/u000383
Autor: red

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Kommentare
Sonntagsradler 2
02.01.2018, 12:06 Uhr
Also bei dem Artikel weiß ich nicht
ob man da weinen oder lachen soll.
Da werden unnötige Gelder rausgeschmissen nur um eine Studie zu erstellen die belegen soll das ein Arbeitsplatzwechsel oder Verlust sich auf die Gesundheit der Thüringer Bürger auswirkt.
Lachhaft! Das hat wohl mal wieder ein junges Küken das noch nie unter Körperlichen Belastung gearbeitet hat seine Hand im Spiel gehabt. Gearbeitet wurde schon immer und nicht erst seit 5- 6 Jahren oder wie lange hat die Studiensammlungen gedauert? Und dann nur für Thüringrn. In den anderen Bundesländern leben wohl keine Menschen. Ach so da muss ja erstmal wieder eine Studie erbracht werden alles nur noch lachhaft. Solche Leute werden aus langerweile das Rad nochmal neu erfinden.
Es Leben ist nun mal für manch einen kein Ponyhof
In diesen Sinne
Gesundes Neues Jahr!
Leser X
02.01.2018, 13:25 Uhr
Auf einen Nenner gebracht:
Ein Land, in dem wir gut und gerne leben. O-Ton der Noch- (und hoffentlich nicht mehr lange)-Kanzlerin.

Vielleicht steckt ja dahinter auch ein wenig Kalkül: Wer kränkelt, entlastet durch ein kürzeres Leben die strapazierte Rentenkasse.

So fügt sich alles zusammen. In dem Land, in dem "wir" gut und gerne leben...
geloescht.20250302
02.01.2018, 16:10 Uhr
Ich vermisse etwas!
Wo blieb denn die Verkündigung der in schwindel- und jubelerregender Geschwindigkeit sinkenden Arbeitslosenzahlen durch Herrn Froböse?

Wer keine Arbeit hat und trotz ernsthafter Bemühungen nur A,,,tritte und Schikanen bekommt, wird auch krank!

Für diese Erkenntnis braucht man keine teuren Studien von Schreibtischtätern. Man müsste nur mal zugeben, wieviele der Nicht-Arbeitssuchenden einen Gelben Schein (auch über längere Zeiträume) geschickt haben und Eins plus Eins zusammenzählen.

Zum Glück steht auf dem Zettel für die Ämter nicht die Krankeit zu lesen, sonst würden den Sozialämtern Karawanen von vermittlungshindernisgeplagten arbeitsunfähigen Leistungsempfängern zugeführt und die Arbeitslosenzahl tendiert endgültig gegen Null!
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