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So, 11:31 Uhr
07.10.2018
Aus der Musikszene

„Ewiges Eis“ - 15 Jahre Eisbrecher

“Am Anfang war das Eis! Als wir erkannten, dass es weit und breit um uns herum die Musik nicht gab, die wir im Jetzt und Hier hören wollten, beschlossen wir sie selbst zu machen…“....

Eisbrecher (Foto: CD Cover) Angefangen hat alles im Jahr 2003. Damals hatte der Sänger Alexander „Alexx“ Wesselsky hatte einfach die Nase voll von den Streitereien innerhalb der Band MEGAHERZ. Zusammen mit dem DJ und Gittaristen Jochen Seibert alias Noel Pix stieg er aus, um für sich und seine Mitmusiker eine neue Spielwiese zu(er)finden. So war es beschlossen die Band Eisbrecher war geboren.

Hier konnte der Musiker nun seine musikalischen Ideen verwirklichen und ausleben. Das ist mittlerweile Geschichte, eine Geschichte von Mut und eisernem Willen, von tief gefühlter und cooler musikalischer Leidenschaft. Es ist die Geschichte einer eigenen, offenen, frechen Art von Rockmusik mit eigenen, modernen Texten von knallharter Direktheit, Ironie und besonderem Charme.

Und keine Frage Eisbrecher sind beliebt und berüchtigt bei ihren Anhängern für ihren ganz eigenen Stil, der mit harten Gitarrensounds in Verbindung mit kraftvollen Elektroklängen und inhaltsvollen aussagekräftigen Texten, die genau die Mischung ergibt, die ihre Fans begeistert.

Alexander „Alexx“ Wesselsky mit der markanten Stimme, bezeichnet die Musikrichtung von Eisbrecher als „deutschsprachige Rockmusik mit Elektro-Elementen“, die gern auch in die Schublade „Neue Deutsche Härte“ eingeordnet wird. Wobei und das betont die Band immer wieder gern, diese Katalogisierung ihr nicht wirklich zusagt.

„Denn“ so die Band, „Wir sind Eisbrecher und das ist unser Sound, nicht mehr aber auch nicht weniger“. Nun nach 15 Jahre legt die Band und das ist mehr als legitim, ihre erstes Best of Album unter dem Motto „Ewiges Eis“ vor. Herausgekommen ist eine Rückschau der besonderen Art, für die sich die Band die Auswahl sichert nicht leicht gemacht hat.

Frei nach dem Motto nicht was kommt auf das Album, sondern was lässt man weg, gibt es auf gleich 3 CD’s keine Schwächen oder Füllmaterial, wie sie meist auf Best of Scheiben der Fall ist, sondern nur Hits Hits Hits von 2003 bis 2018. Das Ganze angereichert mit hörenswerten Remixen von u.a. Die Krupps, Clawfinger oder Neuroticfisch und natürlich auch einigen ausgesuchten Videos der Band, die jedes Fanherz von „Alexx“ Wesselsky und Co höher schlagen lassen dürften.

So sind hier Songs wie „Rot wie die Liebe“, „Die Hölle muss warten“, „This is Deutsch“, „Miststück“ „Amok“ oder das textlich und politisch topaktuelle
„Was ist hier los?“ zu hören. Aber auch Coverversionen wie Rio Reisers „Menschenfresser“ oder Grauzone’s „Eisbär“ in der Eisbrecher Bearbeitung, haben den Weg auf die die beeindruckende Rückschau der Band gefunden und runden das Ganze nicht nur gekonnt ab, sondern bereichern die Auswahl der Musikstücke auf besondere Weise.

Rundum es gibt viel Best of CD’s, aber nur wenige geben einen so perfekten Überblick über das musikalische Schaffen einer Band, wie diese und machen Lust und neugierig auf Neues.
Stefan Peter








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