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So, 10:00 Uhr
02.12.2018
Angeguckt

Weihnachtsmarkt hinter Stahl und Beton

Während der Ticker-Dienstreise nach Berlin bleibt für die Redaktion der nnz auch noch ein wenig Zeit, die deutsche Hautstadt zu erkunden. In der vorweihnachtlichen Idylle war ein ganz besonderer Markt das Ziel...

Festung Weihnachtsmarkt in Berlin (Foto: nnz)
Es war der 19. Dezember vor zwei Jahren, da tötete der islamistische Terrorist Anis Amri elf Besucher des Weihnachtsmarktes an der Gedächtniskirche. Das zwölfte Todesopfer war der polnische Lkw-Fahrer, mit dessen Lkw der Tunesier in die Menschenmenge fuhr.

In diesen Tagen, zwei Jahre danach, ist der Markt selbst am Mittag schon mehr als gut gefüllt. Die Menschen staunen nicht nur über die Angebote, sondern zuerst über den Ausbau des Marktes zu einer Hochsicherheitszone. Schwere Betonblöcke, massive Poller und Drahtkörbe, gefüllt mit Sand, jeder bis zu fünf Tonnen schwer.

Das ist die vorweihnachtliche Realität in diesem Land, in dieser Stadt, die nahezu 24 Stunden auf den Beinen zu sein scheint. Sie ist es aber auch in anderen Städten Realität, in Dresden, Leipzig, Hamburg oder München. Auch für den Markt in Nordhausen, der am Freitag eröffnet wurde, gibt es ein Sicherheitskonzept. Willkommen im offenen Deutschland des Jahres 2018.
Peter-Stefan Greiner
Weihnachtsmarkt-Festung in Berlin (Foto: nnz)
Weihnachtsmarkt-Festung in Berlin (Foto: nnz)
Weihnachtsmarkt-Festung in Berlin (Foto: nnz)
Weihnachtsmarkt-Festung in Berlin (Foto: nnz)
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Kommentare

02.12.2018, 21.28 Uhr
Kritiker86 | Richtig so...
diese Sicherheitsmaßnahmen sind wichtig...und erforderlich. Niemand soll sterben wenn er auf den Weihnachtsmarkt geht. Da ist noch genug Luft nach oben. Mehr Polizeibeamte wäre noch eine weitere bedeutende Maßnahme.
02.12.2018, 22.07 Uhr
h3631 | Warum?
Vor 2015 brauchte man die Sicherheitsmaßnahmen nicht.
Warum?
Darüber sollte man mal nachdenken.
03.12.2018, 12.06 Uhr
tannhäuser | Besuchen Sie den Weihnachtsmarkt...
...solange er noch so genannt wird und nicht Lichterfest sowie Erichs Ideen von den Jahresendfiguren und -bäumen wieder ausgekramt werden!

Die religiösen Noch(?)Minderheiten der Nichtchristen könnten sich ja ebenso diskriminiert fühlen wie von Kreuzen.

Aber die Vorzüge von arbeitsfreien Feiertagen nehmen sie alle gerne mit!

Lieber Herr Greiner, nennen wir es beim Namen: Die von Ihnen erwähnten und für jeden sichtbaren Zustände zur Sicherheit auf Weihnachtsmärkten ist nach dem Einzug des unendlichen Kommerzes die nächste Pervertierung des Grundgedankens eines Friedlichen Festes!
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