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Mi, 12:01 Uhr
05.12.2018
Neues aus dem NUV

Abgestimmt und ausgewertet

In der vergangenen Woche tagte in Nordhausen der Vorstand des Nordthüringer Unternehmerverbandes (NUV). Zuvor hatte man auch mit den Vorständen des Unternehmerverbandes Thüringen sowie des Wirtschaftsforum Eichsfeld eingeladen...

Arbeitstreffen der Vorstände (Foto: NUV) Vorstandsmitglieder des Nordthüringer Unternehmerverbandes beim Arbeitstreffen mit Vorstandsmitgliedern des Unternehmerverbandes Thüringen

Die drei Partner vereinbarten, auch künftig gemeinsame Sitzungen abzuhalten, wenn die Notwendigkeit zur Positionierung bei überregionalen Themen gegeben ist.

“Der NUV als größter unabhängiger regionaler Unternehmerverband Thüringens freut sich gegenüber der Politik somit bei gemeinsamen Positionen noch mehr Schlagkraft zu bekommen”, freut sich Neu über die weitere Vertiefung der Kooperation der drei Verbände.

Während der Vorstandssitzung wurde weiterhin die Vorbereitung der Weihnachtsfeier des NUV im Festzelt von Wacker Nordhausen besprochen. Dabei wird traditionell auch der “Unternehmer des Jahres” ausgezeichnet. Zahlreiche Vorschläge habe es in diesem Jahr gegeben, drei kamen in die engere Wahl, die, so Niels Neu, gleichermaßen die Auszeichnung verdient hätten. Allerdings kann es nur einen Preisträger geben. Wer das sein wird, das soll am 17. Dezember verkündet werden.

Für die Weihnachtsfeier haben sich bislang Vertreter von über 100 Mitgliedsunternehmen angemeldet, auch Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Birgit Keller, hat eine Teilnahme zugesagt. Während der Weihnachtsfeier soll ein kurzer Ausblick über die Zukunft des Albert-Kuntz-Sportparks gegeben werden.

Zur Beratung innerhalb des NUV-Vorstandes gehörte auch die aktuelle Auswertung der Erfurter Industrie- und Handelskammer (IHK) zur Attraktivität der Mittelzentren im Kammerbezirk. Als erfreulich sieht der Vorstand die Tatsache an, dass Nordhausen im Ranking auf Platz 4 vorrücken konnte. Demnach zählt Nordhausen durch die Direktanbindung an die Autobahn A38 und seiner günstigen Lage im Dreiländereck Thüringen – Niedersachsen – Sachsen-Anhalt inzwischen zu den sehr gut erreichbaren Mittelzentren mit kurzen Wegen zu nationalen und internationalen Märkten.

“Allerdings hätte Nordhausen durchaus noch einen besseren Platz nach Weimar, Eisenach und Heiligenstadt belegen können, wenn es bei der Erhebung der Grund- und Gewerbesteuer nicht den insgesamt vorletzten Platz belegen würde.“

Der Vorstand bewertet den Vorschlag der SPD-Fraktion und CDU-Fraktion im Nordhäuser Stadtrat zur Senkung der Grund- und Gewerbesteuer als positiv. „Jedoch müssen hier den Worten auch Taten folgen“, so die Analyse des NUV-Vorstandes.

Abschließend begrüßte der Vorstand das Engagement mehrerer Unternehmer zur Etablierung einer Eislaufbahn in Nordhausen und empfindet dies als positiven Beitrag zur Stärkung der Attraktivität der Stadt und der Region.
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