nnz-tv Kyffhäuser Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung neue nordäuser zeitung Unstrut-Hainich Zeitung
Di, 13:00 Uhr
19.02.2019
Zurück in die Heimat

Pendlertag in Nordthüringen

Schluss mit Pendeln und zurück in die Thüringer Heimat – wer mit diesem Gedanken spielt, sollte sich unbedingt den jetzigen Samstag vormerken. Beim Pendlertag...


... im Rathaus Wasserturm in Leinefelde-Worbis, Bahnhofstraße 43, werden Fachkräfte individuell durch die Thüringer Agentur Für Fachkräftegewinnung (ThAFF) zu aktuellen Jobs und Perspektiven in der Region beraten. Rund 125.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus Thüringen pendeln in ein anderes Bundesland oder gar ins Ausland, um jenseits des Freistaates einem Job nachzugehen.

Wie Pendler und Rückkehrwillige ihren Weg zurück nach Nordthüringen finden, zeigt ihnen das ThAFF-Team gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung des Eichsfelds und der Handwerkskammer Erfurt während des Pendlertags am Samstag, dem 23. Februar in Leinefelde-Worbis. Fachkräfte aller Berufsgruppen können sich von 10 bis 15 Uhr über die Chancen des regionalen Arbeitsmarktes informieren und Tipps zur Jobsuche und zur Gestaltung von Bewerbungsunterlagen erhalten.

Der ThAFF-Pendlertag ist ein Beratungsangebot für alle, die sich über das Thema Leben und Arbeiten in Thüringen informieren möchten. Direkte Kontakte mit regionalen Arbeitgebern sind an diesem Tag nicht möglich. Bei verschiedenen regionalen und überregionalen Jobmessen, wie beispielsweise der comeback am 8. Juni 2019 in Erfurt, können Interessierte Unternehmen kennenlernen und direkt über die angebotenen Jobmöglichkeiten ins Gespräch kommen.

Hintergrund: Mangels beruflicher Perspektiven haben in den Jahren nach der deutschen Wiedervereinigung viele qualifizierte Fachkräfte den Freistaat verlassen. Angesichts der aktuell positiven Entwicklung der Thüringer Wirtschaft setzen viele Unternehmen verstärkt auf Wachstum. Um erfolgreich zu sein, benötigen sie engagierte und qualifizierte Fachkräfte.

Für Pendlerinnen, Pendler und Rückkehrinteressierte bieten sich angesichts dieser positiven Entwicklung eine ganze Reihe guter Karrierechancen im Freistaat, die zu ihrer Qualifizierung und zu ihren Lebensumständen passen. Die ThAFF verzeichnet aktuell rund 3.000 Stellenangebote von Thüringer Unternehmen.
→ Druckversion
← zum Nachrichtenüberblick

Kommentare

19.02.2019, 13.32 Uhr
Flitzpiepe | Tja im Eichsfeld
ist ja auch ein neues Gewerbegebiet an der A38 schon vor Abschluss der Erschließung bereits zu 75% belegt. Da ist Bedarf da.

Das kann man vom IG 'Goldene Aue' nun nicht gerade behaupten. Da herrscht gähnende Leere.
Was war denn nun mit der im Januar angekündigten ersten Ansiedlung dort?
Wahrscheinlich nur eine Fatamorgana. Aber wenn selbst in Erfurt die Logistiker trotz Fördermillionen Insolvenz anmelden müssen, kann es hier ja erst recht nichts werden.

0   |  0     Login für Vote
19.02.2019, 14.12 Uhr
N. Baxter | ganz toll
und zahlen die Damen und Herren auch die Differenz beim Verdienst zw. hier und da?

0   |  0     Login für Vote
19.02.2019, 14.43 Uhr
Katzengreis | Wenn ich richtig rechne
Bleiben da 122.000 Pendler aussen vor, bei 3000 offenen Stellen. Mich betrifft es selbst da ich auch Auswärts arbeiten muss. Zum täglichen Pendeln ist die Strecke etwas zu weit. Leider reicht der hier Angebotene Verdienst nicht aus um vernünftig davon zu leben. So lange sich das nicht ändert bleibt nur die Pendelei und ein Leben am Wochende.
Zumindest bleibt das Auswärts verdiente Geld dann zum größten Teil hier in der Region. Auch bevorzuge ich regionale Unternehmen bei eventuellen Arbeiten am Haus usw.
Ich würde auch lieber in der Heimat arbeiten.

0   |  0     Login für Vote
19.02.2019, 23.13 Uhr
Kobold2 | Ja Katzengreis
Leben am Wochenende...
Betonung auf Leben, ist das das Argument.
Geld ist bekanntlich nicht alles. Was hier zu Lande leider immer noch fehlt, ist eine vernünftige Arbeitskultur und ein respektvolles Miteinander.
In diese Situation, der fehlenden Fachkräfte, hat sich die Wirtschaft allein manövriert. Das Abwandern des Nachwuchses, mangels Pespektiven, wegen niedrigem Lohn, respektlosen Umgang, fehlendes Weihnachts, oder Urlaubsgeld, Mindesturlaub usw. ist der Hauptgrund.
Weitsicht war halt nicht gegeben und jetzt erntet man das Ergebnis.
Als ich mich in den 90zigern beruflich verändern musste, hat niemanden meine Qualifikation und Fähigkeiten interessiert. Das ich aus ungekündigter Stellung kam war das Hindernis.
Man war nur scharf auf die Zuschüsse vom Amt.
Man wollte keine Fachkräfte, sondern sich an den Steuergeldern bereichern.
Damit war ich kein Einzelfall.
Die beste Investion einer Firma ist immer noch gutes Personal. Ist in vielen Führungsebenen noch nicht angekommen.

0   |  0     Login für Vote
→ Kommentar hinzufügen



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.

Wir verwenden Cookies um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren und geben hierzu Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an Partner weiter. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Impressum und der Datenschutzerklärung.