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Sa, 21:49 Uhr
16.03.2019
Thüringer HC

Mit zwei Punkten in die Länderspielpause

In einem von beiden Mannschaften temporeich geführten Bundesligaspiel setzte sich der Thüringer HC in eigener Halle gegen die HSG Blomberg-Lippe mit 30:26 (17:13) durch und sicherte zwei weitere wichtige Punkte im Meisterschaftskampf. Beste Werferin für den THC war Iveta Luzumova mit neun Toren. Tessa van Zijl und Laura Rüffieux erzielten für die HSG jeweils fünf Treffer...


Die ersten zwei Treffer gehörten am heutigen Abend den Gästen. Laura Rüffieux und Silje Brons Petersen trafen für die HSG Blomberg Lippe. Dann war allerdings mit drei Treffern in Folge der THC erfolgreich. Die Gäste spielten schnell und ballsicher, was der nicht so konzentriert wie zuletzt agierenden THC-Abwehr, größere Probleme bereitete. Wenn die Gäste vorlegten, gelang dem THC der Ausgleich.

Bis zur zehnten Spielminute sahen die Zuschauer eine Partie auf Augenhöhe. Die erste Zwei-Tore-Führung gab es in der 13. Minute mit dem 7:5 durch einen sehenswerten Fernwurftreffer von Emily Bölk. Die THC-Abwehr tat sich weiter schwer und beim 9:9 legte Herbert Müller die grüne Karte für ein Team Timeout. Nach 16 Minuten glich Iveta Luzumova per Strafwurf erneut zum 10:10 aus. Im Gegenzug musste Alicia Stolle eine Zeitstrafe hinnehmen.

Jana Krause verschaffte durch tolle Paraden ihrer Mannschaft die Chance, wieder in Führung zu gehen. Der darauffolgende Wurf der Torhüterin wurde von den Gästen abgefangen. Im nächsten Versuch gelang die 11:10-Führung. Jovana Sazdovska setzte sich von Außen durch. Der THC kam jetzt besser ins Spiel. Neun Minuten vor dem Pausenpfiff traf Josefine Huber zum 13:11 von der Siebenmeterlinie. Gästetrainer Steffen Birkner nahm daraufhin seine Auszeit.

Jana Krause glänzte mit einigen Großtaten und konnte unter anderem einen Strafwurf von Angela Steenbakkers entschärfen. Nina Müller brachte mit dem Treffer zum 15:11 ihre Mannschaft das erste Mal vier Tore in Front. Laura Rüffieux verkürzte zwei Minuten vor dem Pausenpfiff zum 16:13. In den letzten Sekunden gelang es Emily Bölk den 17:13-Halbzeitstand herzustellen.

Celine Michielsen gelang der erste Treffer im zweiten Durchgang. Iveta Luzumova legte sofort nach. Nach 33 Minuten konnte der THC seine erste Fünf-Tore-Führung markieren durch ein Tor von Jovana Sazdovska. Die Gäste konnten durch zwei Treffer in Folge auf 17:20 verkürzen. Die Thüringerinnen konterten prompt und Alicia Stolle stellte den alten Abstand zum 22:17 wieder her. Die HSG gab sich nicht auf und blieb der unbequeme Gegner. Durch Treffer von Angela Steenbakkers und Kira Schnack hielt die HSG den Anschluss - 23:20.

Nach 41 Minuten nahm Herbert Müller beim Stand von 24:21 eine weitere Auszeit. Alexandra Mazzucco beherzte die Worte ihres Trainers zu Herzen und erhöhte zum 25:21. Nach einem weiteren Tor der Gastgeberinnen zog Steffen Birkner die grüne Karte zum Team Timeout. Jana Krause knüpfte an ihre starke Leistung aus der ersten Halbzeit an und hielt nervenstark einen Strafwurf von Ndidi-Silvia Agwunedu. Zehn Minuten vor dem Schlusspfiff netzte Alicia Stolle zum 27:22 ein.

Josefine Huber verwandelte in gewohnt sicherer Manier einen Strafwurf zum 28:23. Jana Krause war es zu verdanken, dass Blomberg nicht entscheidend verkürzte. Im Angriffsspiel taten sich beide Mannschaften schwer. Gut zwei Minuten vor dem Ende nahm Trainer Herbert Müller seine letzte Auszeit. Nach einem harten Stück Arbeit siegte der THC verdient gegen das druckvoll agierende Team der HSG Blomberg Lippe mit 30:26.

Stimmen nach dem Spiel:

Herbert Müller (Thüringer HC): Uns war klar, dass es kein leichtes Spiel werden würde. Von Außen haben wir zuviel liegen lassen. Wir hatten zu viele Probleme im Angriff. Es war ein tolles und schnelles Spiel beider Mannschaften. Wir haben noch viel Arbeit vor uns. Ich bin mit der letzten englischen Woche zufrieden und die gewonnen Punkte.

Steffen Birkner (HSG Blomberg-Lippe): Wir konnten den THC über 60 Minuten ärgern. Es ist schwer hier zu stehen und zu erklären, wie traurig es ist, dass man nicht einen Siebenmeter rein macht. In der zweiten Halbzeit haben wir eine sensationelle Deckung gespielt, dennoch hat der THC verdient gewonnen.
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