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Do, 15:32 Uhr
05.09.2019
Wirtschaft in Nordthüringen aktuell

Helmut und Andreas Peter investieren in neuem Gewerbegebiet

Kurz vor Weihnachten 2017 wurde der Spatenstich vollzogen für die Erschließung des künftigen Gewerbegebietes “Am Teichhof” in Breitenbach, einem Leinefelde-Worbiser Ortsteil. Seitdem wurde dort rege gebaut, damit sich Unternehmen ansiedeln können. Heute wurde wieder ein offizieller Spatenstich vollzogen, Helmut und Andreas Peter hatten eingeladen….


Beim Spatenstich dabei: (von rechts) Bürgermeister Marko Grosa, Helmut Peter,
Martin Adelmann, Expansionsgebietsleiter der Adolf Würth GmbH & Co. KG, CDU-Landtagsabgeordneter Gerold Wucherpfennig, Gerald Schneider, stell. Landrat im Eichsfeld, Architekt Ottmar Stadermann, Paul Godehardt, Würth, Andreas Peter und Silvio Wagner, Geschäftsführer Waresa.
Foto: Heidrun Fischer


Ein Würth-Abholmarkt wird als erstes im neuen Gewerbegebiet entstehen. Es ist der mittlerweile sechste, den das Peter-Unternehmen baut. (Die Würth-Gruppe ist Weltmarktführer in ihrem Kerngeschäft, dem Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial.)


Seit 2009 gibt es bereits im Milchhof-Gelände in Leinefelde einen Würth-Abholmarkt, weitere sind vom Peter-Unternehmen in Mühlhausen, Sömmerda, Nordhausen zu finden. Dass der neue Abholmarkt nun im neuesten Gewerbegebiet von Leinefelde-Worbis entsteht, hat seinen besonderen Grund. Auf die ging Helmut Peter nach der herzlichen Begrüßung vieler Vertreter von Wirtschaft und Politik ein.

Nach der Wende hatte sich Helmut Peter 1991 zunächst mit einem Mercedes-Autohaus in Leinefelde niedergelassen. Später siedelte sich auf Wunsch des Konzerns das Autohaus Peter in Heiligenstadt an. Dann entwickelte er mit Partnern den Milchhof in Leinefelde zu einem Gewerbegebiet, denn Milch wurde dort längst nicht mehr verarbeitet. Rund 8 Millionen verlangte damals die Treuhand für das Objekt. Die Mieter kamen und gingen. Nun wird es Zeit, dass sich etwas tut, sagte sich Helmut Peter. Er wird das gesamte Anwesen an die Stadt Leinefelde-Worbis verkaufen. Würth ist deshalb auch das erste Unternehmen, was sich auf dem Areal “Am Teichhof” im Leinefelde-Worbiser Ortsteil Breitenbach ansiedelt.


Auf einer Größe von 700 Quadratmetern wird sich der Würth-Abholmarkt präsentieren.Eine knappe Million Euro investiert die Helmut und Andreas Peter GbR dort.

Der Leinefelde-Worbiser Bürgermeister Marko Grosa sprach beim Spatenstich von einer 1-A-Lage für Würth und die künftigen Unternehmen. Näher könne man an einer Autobahn nicht dran sein. Unmittelbar am Gewerbegebiet ist die Auffahrt zur A 38. Das gesamte Gebiet umfasst 15 Hektar. Er dankte vor allem Helmut Peter, der ein Unternehmer sei, dem auch kommunale Entwicklung am Herzen liege.

Gerald Schneider, stellvertretender Landrat, machte noch einige Ausführungen zur Entstehung dieses Gewerbegebietes, bei dem von der Idee bis zum heutigen Tag rund sieben Jahre vergingen. Der Standort war damals nicht im Regionalplan.enthalten, was bedeutet, dass er auch nicht förderfähig war. Aber die Eichsfelder wussten sich zu helfen. Das neue Gewerbegebiet sei jetzt eine Initialzündung für andere.


Helmut Peter äußerte sich am Vormittag auch sehr positiv zum Projekt Landesgartenschau 2024, die in Leinefelde ausgerichtet wird. Er habe bereits die Landesgartenschau 2004 in Nordhausen unterstützt und ist auch bei der Buga in Erfurt dabei.

Als Generalunternehmer des künftigen Würth-Abholmarktes in Leinefelde-Worbis ist die Baufirma Waresa am Start. Mit dem offiziellen Spatenstich heute beginnen die Bauarbeiten für den Würth-Abholmarkt. Im zeitigen Frühjahr 2020 soll er fertig sein.
Ilka Kühn

Spatenstich (Foto: Ilka Kühn)
Spatenstich (Foto: Ilka Kühn)
Spatenstich (Foto: Ilka Kühn)
Spatenstich (Foto: Ilka Kühn)
Spatenstich (Foto: Ilka Kühn)
Spatenstich (Foto: Ilka Kühn)
Spatenstich (Foto: Ilka Kühn)
Spatenstich (Foto: Ilka Kühn)
Spatenstich (Foto: Ilka Kühn)
Spatenstich (Foto: Ilka Kühn)
Spatenstich (Foto: Ilka Kühn)



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Kommentare

05.09.2019, 22.06 Uhr
Bodo Schwarzberg
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06.09.2019, 07.03 Uhr
Bodo Schwarzberg | Künftig Entsiegelungen bei Versiegelung?
Es wäre ökologisch und ökonomisch sinnvoll, künftig für jede Versiegelung die gleiche Flächengröße zu entsiegeln. Darüber wird in der Thüringen Politik gerade viel diskutiert.

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06.09.2019, 08.34 Uhr
Paulinchen | Herr Schwarzberg,...
... da sollten die Erbauer von Windkraftanlagen mal anfangen, die Fundamente aus den ehemaligen Standorten von demontierten Windraedern zu beseitigen. Das sind in der Regel 10.000 Tonnen Beton. Der Anteil an Muttererde oben drauf ist so gering ,dass eine Aussaat keine nutzbaren Erfolge erzielt. Somit ist das Unternehmen Peter, nicht das alleinige Übel beim Versiegeln und Schaffen von Arbeitsplätzen. Wieviel Arbeitsplätze schafft eine Windkraftanlage nach der Errichtung?

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06.09.2019, 09.51 Uhr
Andreas H. | ... zum einen und zum anderen ....
naja - so ein würth-abholmarkt klingt ja erst einmal gut - aber letzten endes wird das kaum einen normalen verbraucher tangieren, da das eben --wie bei ehemals schaper - jetzt metro - und anderen solch ähnlichen märkten-- nur gewerbetreibende betrifft und normalverbraucher dort nicht einkaufen dürfen. aber was solls - vielleicht ist das ja ein initialzünder für das gewerbegebiet und interessanter für investoren als manch anderes in in unserer näheren umgebung. ;-) sei es peter , heck (siehe neues hotel) und anderen investoren gegönnt. investitionen tätigen und risiken eingehen kann eben nicht jeder. da muss auch nicht neidisch auf erfolg und geld sein.

zum anderen:
zu der idee: ""für jede Versiegelung die gleiche Flächengröße zu entsiegeln""
hmmmmm .... so etwas kann natürlich gern gesetz werden. das ist eine wundervolle und tolle grüne idee !!!
ABER: jetzt überlege ich mal als "blutiger laie":
angenommen - so ein markt braucht und versiegelt 3000 m2 fläche (Inklusive den lägern, zu- und abfahrten etc.) die sowieso nicht irgendwie anders genutzt wird oder genutzt werden kann.
als investor investiere ich nun mal als beispiel : 10 millionen euro.
(ich habe keine ahnung von den preisen)
und nun kommt ein grüner und bestimmt: du böser flächenversiegler musst nun auch 3000 m2 ENTsiegeln.
da gibt es ein stück nicht mehr benötigte autobahn in buxtehude. die darfst du von beton und stein usw. befreien und gras säen. oder eine industriebrache in der nähe von harztor. die müsste auch mal abgerissen werden um bäume neu zu pflanzen. und es gibt noch hunderte andere lost places die entsiegelt werden könnten.
was mache ich nun als unternehmer, der im günstigen fall auch arbeitsplätze schafft ?
ich investiere nun im ausland oder verprasse meine kohle irgendwo und irgendwie allein für mein persönliches wohlergehen - denn wenn ich vielleicht nochmal das doppelte auf meine ursprungsinvestition drauflegen soll um grüne phantasien zu befriedigen - dann lasse ich das ganze doch lieber.
oder kann ich das entsiegeln steuerlich absetzen ??
na dann wäre es ja egal - und wir ALLE zahlen für etwas - für das der einzelne dann in den medien hochgejubelt wird.
hmm... und nun überlege ich, ob ich (als bwl-laie) da irgendeinen denkfehler drin habe und mir genügend experten genau das gegenteil argumentieren wollen und können.
ich lasse mir das gern erklären - und wenn ich falsch liege - dann SORRY ...
happy day - und allen ein schönes wochenende
andreas

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06.09.2019, 12.29 Uhr
Joerg B. | Das "Schwarzer-Peter"-Spiel:
Sehr viele von unserer Spezies scheinen unseren(!) Planeten mit einem Luftballon zu verwechseln, den sie bei Bedarf beliebig groß aufpusten können.

Jedes Kind weiß, dass es dann irgendwann einmal „peng“ macht. Herr Schwarzberg macht einen durchaus konstruktiven Vorschlag zur Eindämmung des „Flächenfraßes“. Man nennt es auch „Kompensationsflächen“.

@ Andreas H.:
Zu (un-)seligen DDR-Zeiten gab es einen schönen Witz: Warum soll man Ökonomen nicht „in die Wüste schicken“? Weil es dann dort bald keinen Sand mehr gibt!

Ersetzen Sie „Ökonom“ durch „Kapitalist“ …
„Wachsen oder weichen!“ Nach diesem Grundsatz handeln die Neoliberalen weltweit. Muss ich Beispiele nennen?

@ Paulinchen:
„Schwarzer Peter“ ist neben Quartett eines der am weitesten verbreiteten Kartenspiele für KINDER, meint Wikipedia. Auch mal nach „Fermi-Paradoxon“ z.B. auf „100SekundenPhysik“ suchen!

Jörg Birkefeld, nicht ohne Grund ein kritischer Transhumanist

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