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Mo, 10:24 Uhr
24.02.2020
Thüringer Landesamt für Statistik

Ranking in der Thüringer Industrie 2019


Die Thüringer Industriebetriebe mit 50 und mehr Beschäftigten erzielten im Jahr 2019 mit 32,4 Milliarden Euro rund 195 Millionen Euro höhere Umsätze als 2018. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, verzeichneten acht Landkreise und drei kreisfreie Städte Umsatzzuwächse...

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Drei kreisfreie Städte und neun Landkreise mussten Umsatzeinbußen hinnehmen. Vier Landkreise und eine kreisfreie Stadt erwirtschafteten jeweils ein Umsatzvolumen von über zwei Milliarden Euro.

Der Ilm-Kreis konnte sich 2019 wieder als Umsatzspitzenreiter mit einem Umsatz von 3 341 Millionen Euro behaupten. Es folgten der Wartburgkreis mit 2 711 Millionen Euro und der Landkreis Gotha mit 2 682 Millionen Euro Umsatz. Beste kreisfreie Stadt war Jena mit 2 077 Millionen Euro Umsatz.

Der Ilm-Kreis erzielte einen Umsatzzuwachs von über 421 Millionen Euro (+14,4 Prozent), wobei die Exporte um 28,6 Prozent und der Umsatz im Inland um 4,2 Prozent anstiegen. Die Industrie der kreisfreien Stadt Jena erzielte 169 Millionen Euro sowie der Landkreis Schmalkalden-Meiningen 99 Millionen Euro Umsatzzuwachs. Die Landeshauptstadt Erfurt verbuchte 2019 mit -111 Millionen Euro (-11,6 Prozent) den höchsten Umsatzrückgang in Thüringen.

Die Exporte in Thüringen (12,0 Milliarden Euro) übertrafen mit einem Zuwachs von 425 Millionen Euro das Vorjahresniveau um 3,7 Prozent. Der Anteil des Auslandsumsatzes am Umsatz insgesamt (Exportquote) stieg 2019 auf durchschnittlich 37,1 Prozent. Die Stadt Jena wies wiederum mit 68,8 Prozent die höchste Exportquote aus.

Im Monatsdurchschnitt waren im Jahr 2019 in den Thüringer Industriebetrieben rund 149 Tausend Personen tätig. Es waren 2019 durchschnittlich 738 Personen mehr beschäftigt als im gleichen Vor- jahreszeitraum. Die durchschnittliche Anzahl der Betriebe stieg zum Vorjahr um einen Betrieb.

Der Landkreis Schmalkalden-Meiningen lag im Jahr 2019 mit 405 neu geschaffenen Arbeitsplätzen an der Spitze. Vier kreisfreie Städte und sechs Landkreise profitierten nicht vom Plus an tätigen Personen. Die kreisfreie Stadt Eisenach verzeichnete mit 421 Personen den höchsten Arbeitskräfterückgang.
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