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Mi, 11:55 Uhr
22.04.2020
Leinefelde-Worbis

Stadt hilft sich selbst und anderen

Die Stadtverwaltung von Leinefelde-Worbis hilft sich zum Thema Mund- und Nasenschutz im Rahmen der Corona-Krise selbst. Neun Frauen, die geübt sind im Nähen, unterstützen die Stadt bei der Beschaffung von Masken....


Während der Corona-Krise hat sich die kleine Werkstatt von Stadtkünstlerin Malika Sambulatova in eine Nähstube verwandelt. Auch sie hilft fleißig bei der Herstellung der Stoffmasken. Immerhin konnten seit Ende März nun schon 3000 Masken fertig gestellt werden.

Masken (Foto: René Weißbach) Masken (Foto: René Weißbach)


Auch Jutta Dramburg (li) gehört zu den ehrenamtlichen Näherinnen und erhält hier von Malika Sambulatova Material. Foto: René Weißbach

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Das Fachamt Öffentlichkeitsarbeit/Tourismus/Kultur der Stadt Leinefelde-Worbis hatte sich kurzerhand entschlossen, Masken selbst anfertigen zu lassen.

Zunächst erst einmal für die Bereiche der Verwaltung, die solche Masken benötigen, dann aber auch für andere, beispielsweise für Helfern beim Einkauf für ältere Menschen u.a.

Inzwischen konnte die Stadt verschiedenen Einrichtungen mit solchen Masken helfen, wie beispielsweise, dem DRK, Arbeitsamt, Gymnasium, Gastro Leinefelde, den eigenen Fachämtern u.a.

Ab dem 3. Mai sind diese Masken zum Preis von 3 Euro für die Materialkosten im Bürgerbüro erhältlich, so Amtsleiterin Natalie Hünger.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die fleißigen Frauen und auch an das Fachamt ÖTK, dass solche Hilfe für andere möglich macht. Dabei ist es gar nicht so leicht, an die notwendigen Utensilien, vom Stoff angefangen bis zum Gummiband und Draht zu kommen, sagt Natalie Hünger. Doch die Stadt hat hier einen sehr guten Partner gefunden: Faschings Orlob. Dank seines guten Netzwerkes konnte das Unternehmen von Jörg Orlob alles besorgen.

So sind die Näherinnen - jede für sich zu Hause - weiter fleißig am Arbeiten und auch die Bürger müssen sich keine Sorgen mehr machen, wo sie denn Masken herbekommen. Natürlich werden die Masken nur für den eigenen Verbrauch herausgegeben, also nicht kartonweise. Die Bürger müssen sich nur noch wenige Tage gedulden. Dann gibt es aber noch eine Info.
Ilka Kühn


Autor: ik

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