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Mi, 16:51 Uhr
03.06.2020
Thüringer Bildungsministerium

Ergebnis mit Vorsicht behandeln

In einer Pressemitteilung äußert sich das Thüringer Bildungsministerium zum Corona-Fall an der Regelschule in Worbis. Der Bildungsminister hatte mit Landrat Werner Henning telefoniert und zeigte sich erleichtert...

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Der bestätigte Covid-19-Fall einer Lehrkraft an der Regelschule Worbis hat an den Pfingstfeiertagen eine schnelle Reaktion der lokalen Behörden hervorgerufen.

Die Lehrkraft hatte zuvor in mehreren Lerngruppen der Schule Präsenzunterricht gegeben. Nach Bekanntwerden der Infektion wurden vom Gesundheitsamt des Landkreises Eichsfeld am Pfingstwochenende drei Lerngruppen unter Quarantäne gestellt und umfangreiche Testungen von über 60 Personen veranlasst.

Nach Auskunft des Landratsamtes liegen die Ergebnisse nun vor: Alle Tests hatten ein negatives Ergebnis, das Gesundheitsamt des Landkreises hält dennoch vorläufig an allen Quarantänemaßnahmen vorbeugend fest.

Bildungsminister Helmut Holter hat sich am Dienstag in einem Gespräch mit Landrat Werner Henning über die getroffenen Maßnahmen informiert und zeigte sich am Mittwoch erleichtert über die Testergebnisse:

„Das Ergebnis ist vorläufig und muss daher mit Vorsicht betrachtet werden. Nach jetzigem Stand hat aber kein weiteres Infektionsgeschehen an der betroffenen Schule stattgefunden. Das ist eine gute Nachricht, die zeigt, dass hier zum einen das Hygienekonzept gegriffen hat. Zum anderen muss man aber auch den Schulangehörigen Lob aussprechen, die sich offenbar schon vor dem Bekanntwerden der Infektion, also ohne die konkrete Gefahr zu kennen, an das Konzept gehalten haben.

Mein Dank gilt auch dem Landkreis, der schnell und umsichtig auf den Fall reagiert hat. Seit Wiederbeginn des Präsenzunterrichts gab es 23 Einzelfälle von Covid-19-Erkrankungen an Thüringer Schulen. Das ist wenig, wenn man die Zahl der Personen betrachtet, die hier täglich zusammenkommen.

Die Infektionen haben auch nicht in den Schulen stattgefunden. Jeder dieser Einzelfälle wird ernst genommen, verfolgt und so wirksam eingedämmt. Infektionen mit dem Corona-Virus sind nicht auszuschließen, nirgendwo im Alltagsleben. Aber die Thüringer Schulen sollen Orte sein, an denen Beteiligte angstfrei und unbefangen zusammenkommen können.“
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