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Mi, 13:48 Uhr
05.08.2020
Leinefelde

Wechsel bei der IKK

Wenn der Name Ursula Ibold fällt, dann ist er unweigerlich mit der IKK verbunden. Kein Wunder, ist die Eichsfelderin schon seit 30 Jahren dort tätig. Sie hat die IKK im Eichsfeld mit auf den Weg gebracht. Doch nun wird ein Nachfolger in ihre Fußtapfen treten….

Ursula Ibold und Matthias Körner (Foto: Ilka Kühn) Ursula Ibold und Matthias Körner (Foto: Ilka Kühn)


Ursula Ibold, Regionalgeschäftsführerin der IKK classic im Eichsfeld mit Sitz in Leinefelde, wird sich künftig neue Aufgabenfelder erschließen. Sie geht in den, wie man so schön sagt, wohlverdienten Ruhestand. Und wenn man das so fit tun kann, dann zieht man sich zwar von der bisherigen Tätigkeit zurück, nicht aber aus dem Leben. Und das wird für Ursula Ibold richtig interessant, wie sie uns bei einem Pressetermin verraten hat.

Doch zuvor gab es einen Rückblick über die vergangenen 30 Jahre bei der IKK. Ursula Ibold hatte bereits ihr Studium als Agraringenieurin längst erfolgreich absolviert, als die Wende kam und sich ihr damit ein völlig neues Gebiet erschloss. Sie ergriff die Chance, machte ein Praktikum bei der IKK und blieb. Zu dieser Zeit gab es deutschlandweit, das war am 11. Februar 1991, insgesamt 172 Innungskrankenkassen und über 1100 Krankenkassen! Jetzt sind es gerade mal 105 gesetzliche Krankenkassen insgesamt.

digital
Ursula Ibold kann sich noch gut an die Anfangszeit erinnern. Lernen und Weiterbilden standen ganz oben auf der Liste. Sie verlor aber nie das aus den Augen, warum sie ihren Job angetreten hat: für die Menschen da zu sein. Dabei hat sie immer versucht, das Beste für beide Seiten zu finden. Als sehr spannende Zeit bezeichnet Ursula Ibold die Jahre der Veränderung von einer breit angelegten Betreuung zur bedarfsorientierten Kundenbetreuung.

Als Leiterin der damaligen Dienststelle in Heilbad Heiligenstadt, später dann als Servicecenterleiterin der IKK Niedersachsen in Nordthüringen und seit Oktober 2002 als Regionalgeschäftsführerin der IKK Thüringen/IKK classic hat sie ihre und die Grundsätze der IKK immer im Blick gehabt und stets einen kollegialen Lebensstil gepflegt. Das sieht auch Matthias Körner so. Bereits seit 1995 arbeitet er mit Ursula Ibold zusammen, war jahrelang ihr Stellvertreter. Das wird sich bald ändern, denn ab Oktober heißt der Regionalgeschäftsführer der IKK im Eichsfeld Matthias Körner.

Matthias Körners berufliche Entwicklung verläuft sehr geradlinig. Bei der IKK begann er im August 1996 als Außendienstmitarbeiter mit Schwerpunkt Arbeitgeberbetreuung. In 2003 wurde er Leiter des Teams Vertrieb in Nordthüringen, 2008 dann Leiter Team Kundenservice der RD Leinefelde Region Nordthüringen. Und das ist er bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch. Auf die neue Herausforderung ab Oktober freut er sich schon. Die erforderlichen Weiterbildungen hat er bereits erfüllt. Vor knapp zwei Jahren machte er seinen Abschluss zum Krankenkassenbetriebswirt, er ist für eine solche Führungsrolle Voraussetzung.

Die Zeit mit Corona hat vieles verändert, aber auch sensibel gemacht für Dinge, die man anders als gewohnt händeln muss und kann. Das wird uns auch in Zukunft begleiten und sicher je nach Unternehmen und Einrichtung mehr oder weniger. Auch die IKK wird sich der Digitalisierung und Videopräsenz stärker widmen. Ursula Ibold ist sich gewiss, dass ihr Nachfolger das mit dem Team meistern wird. Sie hat auch verraten, was ihr bei neben der Familie künftig im Fokus stehen wird: eine aus Kindheit bestehende Brieffreundschaft in Pskow/Russland und die auch daraus entstandene Mitarbeit an einem Projekt mit dem Namen “Versöhnung” der russischen Stadt Pskow und der ev. Kirche Rheinland, wo behinderten Menschen geholfen wird. Schön, wenn man auch im Ruhestand sich anderen Menschen widmen kann. Das, was Ursula Ibold immer wollte und auch getan hat.
Ilka Kühn



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