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Sa, 07:28 Uhr
05.09.2020
Der Lichtblick dieser Woche kam beim Radiohören:

"Was bleibt nach dem Tode, wenn der Name nicht bleibt"

Der Berliner Friedrichsstadtpalast steht seit Montag offiziell unter Denkmalschutz! Dieses Gebäude war der letzte Repräsentationsbau der DDR vor dem Mauerfall. Er stellte den Höhe- und Endpunkt der Epoche der DDR-Paläste dar – so die Experten, die dafür zuständig sind, ein Gebäude derart zu adeln. Keine Angst, es kommt jetzt nichts im Sinne: „Es war nicht alles schlecht!“...

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Sondern ich denke an den Architekten, der nicht nur diesen Friedrichstadtpalast (mit anderen) entworfen und gebaut hat. Auch der „Palast der Republik“ wurde von diesem Mann entworfen. Aber der der wurde bekanntlich abgerissen. Er war asbestverseucht.

Der Friedrichsstadtpalast aber steht noch und wird es noch viele Jahre tun. Ich kann mir vorstellen, dass das wie eine Art Sieg für den gealterten Architekten war. Dieser eine Bau wird immer noch anerkannt. Er überdauert die Zeiten. Wie wird ihn das aufgebaut und mit Stolz auf sein Werk erfüllen? Dem Architekten wurde dadurch auch ein Denkmal gesetzt!

Es war nicht alles umsonst! Ich gönne es dem Architekten von ganzem Herzen.

Jeder Mensch freut sich darüber, wenn seine Leistungen anerkannt werden.

Allerdings: in dem Lied „Kampf um den Südpol“ sang die DDR Band „Sterncombo Meißen“ auch: „Was bleibt nach dem Tode, wenn der Name nicht bleibt?“

Und was ist mit Menschen, die nicht so clever, gesund, intelligent und stark sind wie Ingenieure, Gelehrte, Professoren, Stars und Sternchen?

Es gibt etwas, das reicht weit über solche Anerkennungen unserer Leistungen hinaus.

Das ist die Liebe, die zu uns spricht: „Du bist mir wertvoll, einfach, weil es Dich gibt! Du brauchst Dich nicht zu beweisen! Du brauchst nicht erst Großes zu vollbringen. Du bist jetzt schon ein ganz liebenswerter Mensch.“

Ein Baby hat noch nichts getan, was überragend ist. Aber es wird von den Eltern geliebt. Trotz der fehlenden Nachtruhe, der vielen vollen Windeln und der Sorgen. Ihr „Wert“ besteht darin, dass sie da sind!

Und alte Menschen, die sich unwert fühlen, die darauf angewiesen sind, gewindelt zu werden, die nichts mehr leisten können – sie sind wertvoll aus dem einen Grund: Weil sie geliebt sind. Von denen, denen, die sie pflegen, sich um sie kümmern, die einmal um sie trauern werden.

Und dann gibt es da noch die große Zusage der Liebe Gottes. Von dieser Liebe lesen wir im Evangelium des Johannes:

„Denn GOTT hat die Welt so sehr geliebt, dass ER seinen einzigartigen Sohn, JESUS, dahingab, damit jeder, der ihm vertraut, das ewige Leben hat.“ (Joh. 3,16)

Oder im Römerbrief lesen wir: „GOTT beweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch ein Leben führen, dass IHN ablehnte und IHM misstraute.“ (Römer 5,8)

GOTT liebt uns in JESUS Christus so sehr, dass sein Sohn diese Liebe mit seinem Tod am Kreuz besiegelt hat. Und diese Liebe zu uns überdauert die Zeiten und den Tod – weil JESUS auferstanden ist.

Wenn Sie wieder einmal Rückblick halten und über ihre Leistungen nachdenken – freuen Sie sich daran.

Wenn Sie sich fragen: Was bleibt von meinem Leben? Hat sich das Alles gelohnt?

Dann bedenken Sie diese Liebe GOTTES, die uns annimmt ohne unsere Leistungen. Das ist ein Lichtblick, der alle Dunkelheit in unseren Herzen hell machen kann.
Pfarrer Reinhard Süpke, Oldisleben
Autor: red

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