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Mo, 08:02 Uhr
09.11.2020
ifo Institut zu Mehrwertsteuersenkung:

Wurde in Supermärkten weitergegeben

Supermärkte haben die Senkung der Mehrwertsteuer zum 1. Juli fast vollständig an ihre Kunden weitergegeben. Die Preise sind um durchschnittlich 2 Prozent gesunken. Das geht aus einer Untersuchung des ifo Instituts hervor, die 60.000 Produkte im Online-Shop der Einzelhandelskette Rewe umfasst...


Bei Produktgruppen mit stärkerem Wettbewerb habe die Mehrwertsteuer-Senkung größere Preisreduzierungen verursacht als bei Produktgruppen mit weniger intensivem Wettbewerb, schreiben die Autoren Clemens Fuest, Florian Neumeier und Daniel Stöhlker in einem Aufsatz für den ifo Schnelldienst digital 13/2020.

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„Das ist überraschend, denn Studien zu anderen zeitweisen Umsatzsteuersenkungen zeigen, dass diese nur teilweise und im Zeitablauf zunehmend weniger weitergegeben wurden“, schreiben die Autoren weiter. Abzuwarten bleibe, wie sich die Preise entwickelten, wenn die Mehrwertsteuer am 1. Januar 2021 wieder mit dem regulären Satz erhoben würden. Es bestehe die Möglichkeit, dass die Preise dann stärker stiegen als sie vorher gesenkt worden seien – dieser Effekt habe sich bei einigen zeitweisen Senkungen in anderen Ländern eingestellt.

Die Preisdaten wurden automatisch aus dem Rewe-Online-Shop ausgelesen. Der Datensatz enthielt neben dem Preis den Namen des Produkts und der Produktgruppe. Die Preise im Online-Shop entsprachen dabei den Supermarktpreisen. Wo die Supermarktpreise über verschiedene Märkte variierten, verwendete das ifo Institut den kleinsten Produktpreis.
Autor: red

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Kommentare
Kama99
09.11.2020, 11:28 Uhr
Richtig
Die MwSt Senkung wurde weiter gegeben nachdem man die Preise vorher teilweise ordentlich angehoben hat. Das war besonders in Supermärkten zu spüren.
maeuschen-80
09.11.2020, 14:01 Uhr
Weitergabe - MwSt-Senkung
... das ich nicht lache. Angehobene Preise soweit das Auge reicht. Wenn die Löhne sich unsereins auch mal so schnell anheben würden, wie die Preise von Lebensmiitteln. Dabei hat die Lebensmittelbranche in den vergangenen Monaten weitaus mehr Umsatz gemacht, dank der Vielzahl von Hamsterkäufen. Frage mich, wo das noch hinführen soll, wenn die Mehrwertsteuer wieder auf 19 % und 7% angehoben wird.
Paul
09.11.2020, 20:40 Uhr
2%
Das ist lächerlich. Dafür hat man im Vorfeld die Preise pö a pö um 20-30% angehoben. Da sind die 2% ein Witz. Und da unsere Einkommen leider nie oder nur unerheblich steigen, brauch sich auch die Merkel keinen Lorbeerkranz für diesen ar...losen Mist um zu hängen.
Im Gegenteil, alle sollten sich in Grund und Boden schämen für diese Betrügerei an der Bevölkerung.
diskobolos
09.11.2020, 22:24 Uhr
KAMA und PAUL,
wenn es in Ihrem Markt so ist, wie Sie schreiben, sollten Sie ganz schnell zu einem anderen Anbieter wechseln. Alles in allem sind die Lebensmittelpreise wohl nirgends so niedrig wie in D. Das liegt an der knallharten Konkurenz zwischen den Ketten. Die ist immerhin so, dass der weltgrößte Anbieter Walmart hier krachend gescheitert ist.
Die einzelnen Preise sind ständig in Bewegung, von einzelnen Änderungen kann man da nicht auf eine vermeindliche allgemeine Erhöhung schließen.
Feste Preise hatten wir früher einmal. Ich vermute mal, dahin wollen Sie aber nicht zurück?
Wolfi65
10.11.2020, 06:33 Uhr
Den sogenannten Wettbewerb
Den gibt es bald nur noch auf dem Papier.
Es gehört doch sowieso schon fast alles zum EDEKA Konzern.
Die kleinen Untermarken ist doch nur noch Show.
Was hat denn ALDI dann noch auszurichten?
Jäger53
10.11.2020, 07:30 Uhr
an Paul
Bevor die Steuersenkung zum 1.7. im Juni bekannt gegeben wurde stiegen die Preise plötzlich so um 20 bis 25 Prozent an. Da ich fast immer das selbe an Lebensmitteln in den gleichen Läden
kaufe und die Kassenzettel lange aufhebe, kann ich Ihre Behauptung nur bestätigen. Und ab dem
1.1.2021 kommen ja wieder die unter größten Klagen abgezogenen 3 Prozent wieder dazu. Corona
hebt auch noch die Preise an.
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