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Mo, 09:58 Uhr
09.11.2020
Service-Studie

Branche mit Licht und Schatten

Bei Altersvorsorge denken viele an eine eigene Immobilie. Doch selbst wenn das Vorhaben gelingt, kann im Ruhestand das Geld zum Leben knapp sein. Eine mögliche Lösung: Immobilienverrentung und ihre Spezialform, der Immobilien-Teilverkauf. Das Deutsche Institut für Service-Qualität hat die Beratung und den Service bei sieben Immobilien-Teilverkauf-Anbietern getestet...

Leistungen von „gut“ bis „mangelhaft“
Der Service der Teilverkaufsspezialisten fällt insgesamt befriedigend aus. Die Leistungsunterschiede zwischen den Anbietern sind allerdings groß: Zwei Unternehmen erzielen das Qualitätsurteil „gut“, drei weitere schneiden mit „befriedigend“ ab. Allerdings kommt auch ein Anbieter nicht über ein ausreichendes Ergebnis hinaus und in einem Fall ist der Service gar „mangelhaft“.

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Eine Stärke der Branche ist die telefonische Beratung. Die Experten geben verständliche und zumeist vollständige Auskünfte. Bei fünf der sieben getesteten Unternehmen überzeugen die Mitarbeiter mit einer sehr hohen Beratungskompetenz am Telefon. Auch werden die Interessenten in der Regel nicht kurz abgespeist – in Einzelfällen nehmen sich die Berater sogar fast eine halbe Stunde Zeit. Ein Anbieter fällt dagegen negativ auf, da bei fünf Tests nur in zwei Fällen der erbetene Rückruf erfolgte.

Service per E-Mail und im Internet ausbaufähig
Der Service per E-Mail punktet mit Schnelligkeit: In rund 85 Prozent der Fälle kommen die E-Mail-Antworten binnen 24 Stunden beim Interessenten an. Inhaltlich offenbaren sich jedoch Schwächen – die Auskünfte sind häufig unvollständig und wenig individuell. Auch in puncto Online-Service deckt der Test Defizite auf. Die Websites der Anbieter versorgen Interessenten oft nur mit spärlichen Informationen, selbst so themenrelevante Bereiche wie das Wohnrecht oder eine transparente Kostendarstellung sind Mangelware.

Markus Hamer, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Service-Qualität: „Ein Immobilien-Teilverkauf ist eine Entscheidung von großer Tragweite. Eine professionelle Beratung durch kompetente Experten ist hier unerlässlich. Angesichts der gemischten Ergebnisse gilt als positiv festzuhalten, dass immerhin zwei Unternehmen ein gutes Service-Resultat erzielen.“

Die servicebesten Anbieter
Testsieger ist Wertfaktor mit dem Qualitätsurteil „gut“. Der Anbieter bietet einen außerordentlich guten telefonischen Service: Die Mitarbeiter beraten individuell und geben stets korrekte sowie vollständige Auskünfte. Dank eines hohen Informationswertes des zudem nutzerfreundlichen Internetauftritts ist der Online-Service des Unternehmens im Vergleich führend. Die E-Mail-Bearbeitung punktet mit korrekten und strukturierten Antworten.

Den zweiten Rang belegt EV Liquid Home, ebenfalls mit dem Qualitätsurteil „gut“. Der Service per E-Mail ist hier am besten: Anfragen werden zügig bearbeitet und Interessenten erhalten nicht nur korrekte, sondern auch vergleichsweise individuelle und bedarfsgerechte Antworten. Am Telefon schaffen die Mitarbeiter eine angenehme Gesprächsatmosphäre und beraten inhaltlich verständlich sowie umfassend.

Auf Rang drei positioniert sich Andhoff Hausrente. Am Telefon überzeugen die freundlichen Mitarbeiter mit korrekten und verständlichen Auskünften; die Berater erfragen dabei gezielt den Bedarf der Anrufer. Der Online-Service ist der zweitbeste im Test.

Das Deutsche Institut für Service-Qualität testete sieben Immobilien-Teilverkauf-Anbieter. Die Messung der Servicequalität erfolgte über jeweils fünf Beratungsgespräche am Telefon und je zehn E-Mail-Tests. Zudem wurde eine Analyse des Online-Service durchgeführt, die zehn Prüfungen der Internetauftritte durch geschulte Testnutzer sowie eine detaillierte Internetanalyse jeder Website umfasste. Insgesamt flossen 182 Servicekontakte mit den Unternehmen in die Auswertung ein.
Autor: red

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Kommentare
Paul
09.11.2020, 20:54 Uhr
Rente???
Wenn ich solchen Mist immer lese, könnte ich kotzen. Es ist nicht die Aufgabe jedes einzelnen für seine Rente zu sorgen. Das ist die Pflicht des Staates.
Und wenn in Deutschland endlich auch ALLE in die Kassen einzahlen und auch ALLE ihre Steuern bezahlen müßten, dann wäre für jeden eine sichere Rente da.
Aber da ja nach wie vor unsere werten Regierungsbeamten keine Versicherungen oder Steuern bezahlen, sondern nur ihre Pensions--"ANSPRÜCHE" auf LEBENSZEIT ständig nur erhöhen, kann für den Bürger, der sein Lebenlang einzahlen MUSS, ja nichts übrig bleiben. Und dann erfindet man einfach die Lüge von der Selbstvorsorge. es ist wirklich Zeit, daß hier in Deutschland endlich Veränderungen kommen. Vom ständigen Hinhalten und Vertrösten auf Irgendwann haben die Bürger die Schnautze voll.
Wolfi65
09.11.2020, 21:42 Uhr
Immer schön ruhig bleiben
Die Immobilie, für die man Jahrzehnte lang gezahlt hat, ist weder das Füllhorn für irgendwelche Beamtenärs....., noch für windige Versicherungs-Betrugs- und Co.KG's.
Also solche Vorschläge wieder in die Aktentasche packen und die Eigentümer in Ruhe lassen.
Sonst gibt es irgendwann mal was auf die kleinen Stinkefinger.
Ansonsten bin ich voll bei Ihnen @Paul.
Psychoanalytiker
10.11.2020, 09:32 Uhr
Das ist die Crux an der ganzen Rentenpolitik ...
... die Regierung(en) unseres Landes "ehr(t)en" die sogenannte "Lebensleistung" in der Regel mit einer staatlichen Rente. Beamte bekommen eine Pension, die bei gleichen Tätigkeiten dann um einiges (netto) höher ausfällt, als eine Rente. Da die "Bestimmer" darüber alle Beamte sind, wird sich trotz immer wieder aufkommender Beteuerungen noch "in 100 Jahren" nichts daran ändern. (Eine Krähe hackt der anderen Krähe bekanntlich kein Auge aus).

Ich habe die Angewohnheit, auch "zwischen den Zeilen" zu lesen oder zuzuhören. Daher fielen mir immer wieder kleine "Halbsätze" im "Politikersprech" auf: Demnach gehen die meisten Politiker davon aus, dass Rentner z.B. "ein Häuschen" (Immobilie) haben, und dieser Artikel "passt" da genau hinein. Der Rentner, der "ein Häuschen", ein Grundstück hat, "braucht ja keine Miete zu zahlen", und da bleiben "1000 Euro Rente" 1000 €, die man zum Leben hat. "Damit kommt ein Rentner doch aus." Mit dieser Theorie hält man die Renten auf einem niedrigen Niveau und "ehrt die Lebensleistung" eben nicht. Hinzu kommt, dass für "Gäste unseres Landes" mit "Null-Arbeit" am Ende des Monats mehr Geld zur Verfügung gestellt wird, als so manchem Rentner nach 45 Jahren Arbeit.

Die wenigsten Politiker begreifen die Rentenpolitik wirklich, sonst kämen sie nicht auf die Ideen von "mehreren Säulen" (Privatversicherung, Immobilien u.s.w.) zum Erreichen einer anständigen "Rente".

Österreich macht es da (trotz Immobilien) intelligenter, wieder einmal ...
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