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Di, 14:41 Uhr
01.06.2021
Bundestagswahl

FDP kürt Kurth zum Direktkandidaten

Die Nordthüringer Liberalen haben ihren Kandidaten für die kommende Bundestagswahl gekürt. Die Wahl fiel auf den Sondershäuser Patrick Kurth. Neben der Wahlkreiskandidatur solle er auch auf der Landesliste kandidieren...

Die FDP im Wahlkreis 189 (Eichsfeld, Nordhausen, Kyffhäuser) nominierte am 31. Mai den Sondershäuser Patrick Kurth (44) zum Direktkandidaten für die Bundestagswahl am 26.9. Kurth wurde gemeinsam von den Kreisverbänden vorgeschlagen und ohne Gegenkandidaten einstimmig gewählt. Neben der Wahlkreiskandidatur solle er auch auf der Landesliste kandidieren.

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Kurth ist nicht neu in der Politik. Er war bereits 2005 und 2009 und 2013 Thüringer Bundestagskandidat. Dabei rückte er in der 16. Wahlperiode 2009 in den Bundestag nach und war ebenso Abgeordneter in der 17. Wahlperiode. 2013 verließ er das Bundesparlament und wechselte zu einem Startup-Fernverkehrsbereich.

„2021 trete ich erneut für den Bundestag an, weil Thüringen in Berlin stärker stattfinden muss. Ab September wird in der Bundesrepublik eine neue Zeit anbrechen und wir müssen unsere Themen von der ersten Minute an intensiv einbringen“, so Kurth.

Patrick Kurth (Mitte) mit dem Wahlkreisvorstand 189 (vlnr): Vorsitzender Claus-Peter Roßberg (Nordhausen), Schatzmeister Peter Zimmermann (Eichsfeld), sowie die stellv. Wahlkreisvorsitzenden Thekla Lottermoser (Kyffhäuser) und Martin Henning (Eichsfeld). (Foto: FDP) Patrick Kurth (Mitte) mit dem Wahlkreisvorstand 189 (vlnr): Vorsitzender Claus-Peter Roßberg (Nordhausen), Schatzmeister Peter Zimmermann (Eichsfeld), sowie die stellv. Wahlkreisvorsitzenden Thekla Lottermoser (Kyffhäuser) und Martin Henning (Eichsfeld). (Foto: FDP)


Er wolle nahtlos an seine bisherige Bundestagszeit anknüpfen, „weil es an der Stelle auch kaum weiterging.“ Vor allem die Bereiche Demografie und ländliche Räume, aber auch innovative Unternehmen wolle er thematisieren. Gerade diese Herausforderungen seien Wahlkreis präsent, in Berlin aber kaum beachtet. Zugleich wolle er wieder in seinen bisherigen Ausschuss: Kultur und Medien. „Thüringen ist Kultur und Medienland. Die Produktionen aber finden woanders statt und die Kultur muss ums Überleben kämpfen. Hier ist viel mehr Mittelstandspolitik vorhanden, als viele glauben.

Der gebürtige Sondershäuser Kurth studierte in Jena Politikwissenschaft und war 10 Jahre Generalsekretär der FDP Thüringen. Der Familienvater von 2 Kindern ist seit 2015 Manager bei FlixBus, einem europäischen Tech-Unternehmen aus München und Berlin. Am 13. Juni 2021 will er zudem auf der Landesliste der Thüringer FDP antreten.
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Kommentare

01.06.2021, 15.35 Uhr
Heimathistoriker | Hier kommt Kurt(h)
Kann es sein, dass dann der Vertrag oder die Verträge bei den oder dem Unternehmen endet und man dann dor rausgeSCHMISSen wird? Und dass man sich jetzt um ein Pöstchen berwerben muss?

Alles sehr merkwürdig bei der FDP Thüringen, die hatten doch ihre Chance...

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03.06.2021, 23.39 Uhr
tannhäuser | Ich sehe das weniger kritisch!
Da gibt es eine andere Wanderin zwischen ihren Herzensberufungen, die in jedem Wahlkampf für ein Amt oder Mandat antritt, weil sie ihre Heimatliebe zu ihrem "wunderschönen Wahlkreis" immer wieder neu entdeckt und bei Niederlagen entweder wieder bei ihrem Soldzahler oder einem Ministerium bis zur nächsten Wahl zwischenparkt.

Wenn Kurth den Schwätzer-Laden des Feiglings Kemmerich aufmischt, gut so!

Wenn nicht, wird er wieder in der Versenkung verschwinden oder als Schönschwätzer irgendwie das politische Tagesgeschäft verlangweilen.

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