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Mo, 16:00 Uhr
27.06.2022
Deutschlandwetter

Hitzetage haben sich erst einmal erledigt

Zunächst ändert sich wenig an der überdurchschnittlich warmen und unwetterfördernden Wetterlage. Ab dem Wochenende kommt aber Bewegung in das eingefahrene Muster. Deutschlandweite Hitzetage haben sich damit erst mal erledigt...



Die Höhenströmung über Europa verläuft diese Woche in Form des griechischen Buchstabens Omega. Da eine solche Wetterlage sehr stabil ist, bleibt uns die seit Tagen anhaltende Südströmung noch den Großteil dieser Woche erhalten. Sie befördert warme, zeitweise auch heiße und vor allem gewitterträchtige Luft zu uns.

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Bis zur Wochenmitte brodelt es im Süden und Osten des Landes immer wieder und die Sonne zeigt sich deutlich seltener als zuletzt. Lokal kann es zu weiteren Unwettern kommen. Die Nordwesthälfte hat es hingegen mit trockenerer Luft und viel Sonnenschein zu tun. Mit Höchstwerten von meist 23 bis 28 Grad ist es überall sehr warm.

Anschließend gibt es noch mal einen kurzen Einschub heißer Luft aus Spanien. Bei nur wenigen Schleierwolken steigt das Thermometer bis weit in den Norden auf 30 Grad an.

Der Freitag leitet schließlich eine generelle Umstellung der Großwetterlage ein. Von West nach Ost zieht eine Kaltfront durch, die wieder teils heftige Gewitter und eine kurzzeitige deutliche Abkühlung für das ganze Land im Gepäck hat.

Am Wochenende dürfen wir uns unter dem Einfluss von Hochdruck und Atlantikluft auf viel Sonne und "trockene" rund 25 Grad freuen. Zumindest in den Süden schwappt rund um den Wochenwechsel noch mal knapp 30 Grad heiße Luft, die jedoch rasch unter Begleitung von Gewittern ausgeräumt wird.

Auch für die Folgewoche deutet sich typisch mitteleuropäisches Sommerwetter an - die Zeiten andauernder Südströmung und häufiger Unwettergefahr sind erst mal vorbei. Bei meist 20 bis 25 Grad wechseln sich sonnige Tage mit leicht wechselhaften Phasen ab.

Besonders im Norden kühlt es bei mehr Wind in der zweiten Wochenhälfte voraussichtlich noch mal leicht ab. An den Küsten wird es zeitweise stürmisch.

Mäßiger bis starker Pollenflug
Nach wie vor herrscht ein mäßiger bis starker Gräserpollenflug. Die Gräserblüte hat jedoch ihren Höhepunkt überschritten. Die Roggenblüte geht dagegen auch im Nordosten und im Bergland zu Ende.

Ferner schwirrt viel Blütenstaub von Ampfer und Wegerich in der Luft herum. Mit ersten Beifußpollen ist voraussichtlich Anfang Juli zu rechnen.

Nur längerer Regen dämpft den Blütenstaub merklich. Darauf können sich Heuschnupfler in den nächsten Tagen zumindest gebietsweise freuen.
Autor: red

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