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So, 12:19 Uhr
03.07.2022
CDU-Fraktion will Doppelvergabe der Landesgartenschau

„Minderheitsregierung muss Fairness walten lassen“

Die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag fordert mit Blick auf die bevorstehende Entscheidung zum Ausrichter der Landesgartenschau 2028 eine Doppelvergabe...

„Nach diesem Mammut-Bewerbungsprozess mit sechs Aspiranten muss die Minderheitsregierung jetzt Fairness walten lassen. Ich fordere Rot-Rot-Grün auf, neben dem Sieger für 2028 zeitgleich einem der anderen potentiellen Ausrichter den Zuschlag für 2030 zu erteilen“, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Mario Voigt. Normalerweise wird die Landesgartenschau alle vier Jahre ausgerichtet. Von diesem Muster müsse man jetzt aber abrücken, so Voigt.

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Der CDU-Politiker erklärte: „Das Land hat jetzt bis zuletzt sechs Bewerbern Hoffnung gemacht, anstatt wie üblich in einer ersten Auswahlrunde die Teilnehmerzahl zu reduzieren. Bei der anstehenden Entscheidung werden damit fünf Städte oder Regionen in die Röhre schauen, obwohl sie einen immensen organisatorischen und finanziellen Aufwand für ihre Kandidatur betrieben haben.“ So hätten die Bewerber insgesamt einen höheren sechsstelligen Betrag ausgegeben, der nicht einfach verpuffen dürfe.

Für die Landesgartenschau 2028 sind noch Altenburg, Arnstadt, Bad Frankenhausen, Bad Salzungen/Bad Liebenstein sowie die Orla-Region und die Allianz „Thüringer Becken“ im Rennen. Voigt: „Jeder der Bewerber hat viel Herzblut und Mittel in die Bewerbung gesteckt. Dieser Aufwand sollte jetzt belohnt werden, indem sofort ein zweiter Sieger für 2030 gekürt wird.“ Die Bundesgartenschau im vergangenen Jahr habe durch ihre vielen Außenstandorte den Fokus auf die Thüringer Parks und Gärten gelegt, für einen Auftrieb gesorgt und somit auch in den einzelnen Orten den Tourismus angekurbelt. Es mache deshalb Sinn, diesen Schwung zu nutzen und bei einer so großen Zahl geeigneter Bewerber nicht stur am Vierjahresrhythmus festzuhalten, so Voigt. „Gartenschauen bekommen immer größere Bedeutung und sind aktive Entwicklung für den ländlichen Raum. Das sieht man aktuell an der Debatte um eine Neuauflage der Bundesgartenschau in Erfurt. Wir sollten dies für das Vorantreiben unserer Heimat mitbedenken.“
Autor: red

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