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Mo, 19:31 Uhr
28.11.2022
Der THC ist im Pokal gefordert

Nächste schwere Hürde meistern

Keine Zeit zum Ausruhen beim THC. Nach dem kräftezehrenden Spiel gegen die SG BBM Bietigheim steht schon das nächste Highlight an. Im Kampf um den Einzug ins OLYMP-Fina4 reist der Thüringer HC wieder in den Süden Deutschlands zum TuS Metzingen...

Das Spiel wird am Mittwoch, den 30.11.2022 um 19.30 Uhr in der Öschhalle angepfiffen.

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Rückblick:
Nur knapp schlitterte der Thüringer HC in eigener Halle an einer kleinen Sensation am 6. Spieltag der 1. Bundesliga vorbei. Erst kassierte der Gastgeber gegen den Ligaprimus Bietigheim einen Achttorevorsprung und hatte dann doch in der letzten Minute ein Unentschieden vor Augen, wenn nicht sogar mehr. Herbert Müller zeigt sich zufrieden: “Nach dem tollen Handballspiel gegen Bietigheim mit einer restlos ausverkauften Halle, so viel Spannung und Emotionen war ich sehr stolz, was die Mannschaft geleistet hat. Gegen diese Übermannschaft so mitzuhalten und bis zum Schluss auch noch die Chance auf einen Punkt aufrecht zu erhalten, hat mich sehr glücklich gemacht.

Ein "Hätte, Wenn und Aber" zählt am Ende nichts. Die Realität war die knappe 31:29-Niederlage, die Abgabe des ersten Tabellenplatzes und so gibt der THC-Coach auch zu, dass “auch ein weinendes Auge dabei war, wenn du letztendlich mit leeren Händen dastehst.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass der THC in dieser Saison eine starke Mannschaft hat, die in der Lage ist, auch den Überflieger des deutschen Frauenhandballs zum Wanken zu bringen.

Zum Spiel:
Metzingen ist wahrlich nicht der Wunschgegner im anstehenden K.o.-Spiel. Herbert Müller ist bekannt dafür, dass er mit der Losfee nicht lange hadert, sondern die Herausforderungen annimmt, wie sie kommen und seine Mannschaft akribisch auf die jeweiligen Gegner einstimmt und dann steht ja kommenden Sonntag noch der Auftritt in Schweden gegen Sävehof an. “Es ist eine sehr schwere Woche, die wir aber gerne annehmen. In Metzingen zu spielen ist alles andere als ein Wunschlos.
Metzingen rangiert in der Bundesliga aktuell auf dem 10. Tabellenplatz. Da gehören die Schwäbinnen mit dem Kader definitiv nicht hin. Das Startprogramm für die TuSsies war heftig, Niederlagen gegen Blomberg, Thüringer HC und Dortmund. Bad Wildungen und Halle wurden besiegt. Die zweite Runde im DHB-Pokal wurde gegen Nürtingen souverän gemeistert. Die Bundesliganiederlage gegen Leverkusen ist da der eigentliche Ausreißer. Mit Dagmara Nocum steht eine der besten Torschützinnen der laufenden Saison im Metzinger Aufgebot. Bereits 45 Tore gehen auf ihr Konto. Damit steht sie auf Platz zwei der besten Werferinnen, gleich mit Alina Grijseell vom BVB. Dazu ist Marte Juuhl Svenson unter den zehn erfolgreichsten Schützinnen zu finden. Zur Mannschaft gehören weitere erfahrene Nationalspielerinnen wie Magda Balsam (POL), Katarina Pandza (AUT) und Maren Weigel.

Die Heimniederlage am dritten Spieltag gegen den Thüringer HC ist für Metzingen Ansporn und sie werden auf Wiedergutmachung vor den eigenen Fans aus sein.

“Das wird sehr schwierig. Gerade nach der Heimniederlage in der Meisterschaft werden sie alles daran setzen, um uns im Pokal rauszukegeln. Aber wir wollen ganz gerne im Wettbewerb bleiben und unsere gute Form vom Bietigheimspiel mitnehmen. Ich denke, wir können mit dem nötigen Selbstbewusstsein da reingehen. Wir müssen extrem aufpassen auf die mannschaftliche Geschlossenheit von Metzingen. Man weiß, wie schnell sie Handball spielen können, wie dynamisch und mit hohem Tempo sie umschalten. Das heißt, wir müssen sie in den koordinierten Angriff zwingen, um dann selber über eine kompakte Abwehr ins Stellungsspiel zu kommen. Das wird sicherlich ein spannendes und sehr interessantes Spiel. Wir nehmen es gerne und hoffen, dass wir in diese schwere englische Woche mit einem Sieg starten können. Wir wollen gern das Final4 erreichen und nicht davon abweichen trotz des schweren Loses. Wir fahren frohen Mutes nach Metzingen., gibt sich Herbert Müller zuversichtlich.

Zum Kader:
Am heutigen Montag stand Regeneration auf dem Plan. Die Mannschaft erholte sich auf dem Fahrrad. Morgen steht dann die direkte Trainingseinheit mit Videostudium und einer taktischen Einheit für das Pokalspiel in Metzingen an. Ob Annika Lott aufläuft, ist nach der Verletzung gegen Bietigheim eher unwahrscheinlich und mit einem Fragezeichen versehen. Herbert Müller hofft jedoch, dass Sonja Frey wieder zur Verfügung steht.
Bernd Hohnstein
Autor: red

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