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Do, 20:57 Uhr
25.05.2023
Thüringer Handball Club

Die Saison mit einem Auswärtssieg beenden

Am Samstag um 19 Uhr beginnen an allen Spielorten der letzte Spieltag der Saison 2022/23 für die Handballerinnen der Bundesliga. Der Thüringer HC tritt auswärts bei der HSG Bensheim/Auerbach an. Für den “Vizemeister” THC geht damit eine erfolgreiche Saison zu Ende...

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Rückblick:
Mit dem Vizemeister gelang dem Thüringer HC die beste Platzierung nach 2018/19. Der THC verlor nur eine Halbzeit gegen die SG BBM Bietigheim und wurde über die schlechtere Tordifferenz punktgleich Zweiter. Mit dem Pokalsieg über Bietigheim revanchierte sich das Team damals zum Saisonabschluss gebührend. Dazwischen liegen Jahre mit Corona, Saisonabbruch 2020, zwei Jahre, wo Borussia 09 Dortmund sich die Krone aufsetzte und seit 2021/22 bestimmt das “Starensemble” der SG BBM Bietigheim mit 70 in Folge gewonnenen Bundesliga-Spielen das Niveau des Frauenhandballs in Deutschland.

Mit zwei vierten Plätzen blieb der THC zuletzt unter seinen Möglichkeiten. Schaut man am Ende dieser Saison, nach einem Umbruch mit zehn Neuzugängen, auf die Tabelle, kann man von einer gelungenen Wiedergeburt des THC sprechen. Wir sind zurück an der Tabellenspitze, nicht als Meister, aber als souveräner Zweiter. Sechs Punkte trennen uns von Überflieger Bietigheim, gegen den wir zwei gar nicht so schlechte Spiele ablieferten. Acht Punkte Vorsprung sind es auf den Dritten Borussia 09 Dortmund. Der Rest der deutschen Handballwelt wurde deutlich distanziert.
Nach dem frühen Scheitern in der European League-Qualifikation der letzten Saison gegen Molde HK, ist die Mannschaft in diesem Jahr mit großartigen Auftritten gegen namhafte internationale Konkurrenz bis ins Finalturnier in Graz eingezogen. Dort konnte die Mannschaft zwar nicht an ihre Leistungen der Qualifikation, Gruppenphase und Viertelfinale anschließen, dennoch war der Auftritt des THC ein Riesenerfolg. Einzig das frühe Aus im DHB-Pokal gegen Metzingen hinterließ einen Wermutstropfen in der Saisonbilanz.

Mit dem letzten Heimspiel ließ es die Mannschaft vor der imposanten Kulisse von 1275 Zuschauern noch mal krachen. 40 Tore gegen den BVB, 74 Tore in einem Spiel, so viele wie in keinem Spiel zuvor. “Ein 40:34 spricht Bände”, fasst es Herbert Müller kurz zusammen und ist stolz auf seine Mannschaft, der es gelang, sich für die Niederlage in Graz zu revanchieren. Die THC-Frauen dominierten in der Salza-Halle, gaben fast immer den Ton an. Sie überwanden kleine Schwächephasen zum rechten Zeitpunkt, brillierten mit Tempohandball und warfen ihre Tore immerhin gegen zwei der besten Torhüterinnen der Liga: Yara ten Holte und Madita Kohorst.

Mit einem Handballfeuerwerk, so recht nach dem Geschmack der THC-Fans wurde die Heimserie beendet und stimmungsvoll Laura Kuske, Irma Schjött, Nikoline Skals Lundgreen, Madleine Hilby und Dominika Zachova gleich fünf Spielerinnen verabschiedet. Ein Umbruch, nicht so groß wie zuletzt. Immerhin kehren mit Dinah Eckerle und Kerstin Kündig zwei beliebte Spielerpersönlichkeiten in die THC-Auswahl zurück.

Zum Spiel:
Das letzte Spiel gegen die HSG Bensheim/Auerbach muss der THC ernst nehmen. Es wird kein Spaziergang. Bensheim kann die Großen ärgern, wenn alles passt. Das hat der THC schon zu spüren bekommen. Seit ihrem Aufstieg in die 1. Bundesliga hat Bensheim mit Platz 8 ihre beste Platzierung erreicht, zuvor war man zweimal Neunter, einmal Zehnter, einmal Zwölfter. Unter der Führung von Heike Ahlgrimm entwickelte sich das Team ständig weiter und reifte zu einer gefestigten Größe in der Bundesliga. Im Team stehen gute Handballerinnen wie Torhüterin Vanessa Vehr oder Lisa Friedberger, Sarah van Gulik, Myrthe Schoenacker, Leonie Kockel und Lucie-Marie Kretzschmar im Rückraum. Die Auswahl könnte man beliebig fortsetzen. Das Auswärtsspiel wird keine Vergnügungsfahrt und Herbert Müller betonte, dass ein schweres Spiel ansteht. Der THC muss noch mal die volle Aufmerksamkeit, die volle Konzentration auf dieses Match legen, um mit einem Sieg die Saison erfolgreich abzuschließen.

Zum Kader:
Wegen einer Schulterverletzung ist Jennifer Rode noch außer Gefecht. In der Mannschaft kursiert eine leichte Grippewelle, die eine optimale Spielvorbereitung nicht zuließ. Annika Lott konnte nicht trainieren, der Trainer hofft, dass sie bis zum Spiel fit ist. Sara Rønningen wird mit gebrochener Nase definitiv ausfallen und muss operiert werden.
Autor: red

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