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Fr, 09:37 Uhr
30.01.2026
Feuerwehr schützt selbst besser

Feuermelder für Gerätehäuser

Die Stadt Leinefelde-Worbis hat die Sicherheit in ihren Feuerwehrgerätehäusern weiter verbessert. In allen elf Ortsteilfeuerwehren wurden bislang insgesamt 84 moderne Rauchwarnmelder installiert. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 5000 Euro...

Die Gerätehäuser der Ortsfeuerwehren von Leinefelde wurden mit Feuermeldern ausgestattet. (Foto: René Weißbach) Die Gerätehäuser der Ortsfeuerwehren von Leinefelde wurden mit Feuermeldern ausgestattet. (Foto: René Weißbach)
Zum Einsatz kommen Rauchwarnmelder des Systems Homematic IP, auf das die Stadt bereits an mehreren weiteren Standorten setzt. Das Smart-Home-System ist unter anderem im neuen Gebäude im Tüffers Garten in Leinefelde, im Saal und Dorfgemeinschaftshaus in Breitenbach sowie im neuen Leinefelder Busbahnhof installiert.

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„Ein wesentlicher Vorteil der eingesetzten Technik liegt in der Vernetzung der Rauchwarnmelder untereinander. Im Ernstfall wird nicht nur lokal Alarm ausgelöst. Die zuständigen Wehrführer sowie verantwortliche Mitarbeiter der Stadtverwaltung erhalten parallel eine Meldung direkt auf ihr Mobiltelefon. So können Gefahren frühzeitig erkannt und notwendige Maßnahmen schnell eingeleitet werden“, erklärt Kamillo Schwanengel, Mitarbeiter der städtischen EDV-Abteilung.

Wie wichtig eine frühzeitige Branderkennung in Feuerwehrgebäuden ist, zeigt ein Beispiel aus dem mittelhessischen Stadtallendorf: Dort brannte im Oktober 2024 ein erst kürzlich eingeweihtes Feuerwehrgerätehaus vollständig nieder. In dem Gebäude war weder eine automatische Brandmeldeanlage noch eine vernetzte Alarmtechnik installiert.

Das Feuer breitete sich rasch aus, zerstörte die gesamte Fahrzeughalle und vernichtete fast ein Dutzend Einsatzfahrzeuge. Der Gesamtschaden wurde auf mehr als 20 Millionen Euro geschätzt. Verletzte gab es glücklicherweise nicht. Der Vorfall hat bundesweit Diskussionen darüber ausgelöst, wie wichtig vernetzte Brandmelde- und Alarmierungssysteme auch in Feuerwehrstandorten sind.

Mit der nun umgesetzten Ausstattung aller Gerätehäuser zieht die Stadt Leinefelde-Worbis aus solchen Ereignissen klare Konsequenzen. Ziel ist es, Brände frühzeitig zu erkennen, Sachwerte zu schützen und gleichzeitig die Sicherheit der ehrenamtlichen Einsatzkräfte weiter zu erhöhen. Die direkte Alarmierung auf das Mobiltelefon ermöglicht ein schnelles Reagieren und trägt dazu bei, Schäden deutlich zu minimieren.

„In unseren Feuerwehrhäusern stehen nicht nur Fahrzeuge und hochwertige Technik, dort steckt auch viel Engagement und Verantwortung. Mit den vernetzten Rauchwarnmeldern sorgen wir dafür, dass im Ernstfall schnell jemand Bescheid weiß und reagieren kann. Das gibt Sicherheit für unsere Feuerwehrleute und schützt das, was sie für ihre Einsätze dringend brauchen“, sagt Stadtbürgermeister Christian Zwingmann.



Autor: red

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