Mo, 10:14 Uhr
18.02.2019
Leinefelde-Worbis
Stadt lässt Müllcontainer mit Kameras überwachen
In den vergangenen Monaten wurden durch die Ordnungsbehörde der Stadt Leinefelde-Worbis wieder vermehrt Müllablagerungen im Stadtgebiet festgestellt. Jetzt soll härter durchgegriffen werden...
Müll (Foto: Ordungsamt)
Ausrangiertes Spielzeug, abgetragene Kleidung, Reste der letzten Party: So wie hier in der Leinefelder Stormstraße sieht es an vielen anderen Ecken im Stadtgebiet aus. Wer beim illegalen Entsorgen seines Mülls erwischt wird, muss mit einer Anzeige rechnen. Foto: Ordnungsamt
Obwohl es für alles ausreichend Entsorgungsmöglichkeiten gibt, werden Sperrmüll, alte Autoreifen und Hausrat einfach in der Natur oder im Stadtgebiet entsorgt, ärgert sich Ordnungsamtschef Günther Fiedler. Dieses stelle eine Ordnungswidrigkeit oder sogar Straftat dar und könne entsprechend geahndet werden.
Das Ordnungsamt weist alle Bürger nochmal darauf hin, dass die Abfälle in die entsprechenden Recyclingcontainer entsorgt werden sollten. Sperrmüll und Elektrogeräte könnten problemlos bei den Eichsfeldwerken zur Abholung angemeldet oder selbst zu Deponie Beinrode gebracht werden.
Besonders extrem und häufig an Montagen, sei die Situation an den einzelnen Containerstandorten in fast allen Ortsteilen. So würden hier nicht nur Hausmüll, sondern Säcke mit Alttextilien, Plasteabfällen und Pappe abgestellt.
Entsorgt (Foto: Ordnungsamt)
Autoreifen oder Baureste landen immer öfter auch in der Natur und müssen aufwendig entsorgt werden.
Da sperrige Kartons schnell die Container füllen, bittet das Ordnungsamt darum, sperrige Umverpackungen vorab zusammenzufalten und erst dann zu entsorgen. Besonders hinweisen möchte die Behörde der Stadt darauf, dass Bürger, die sachdienliche Hinweise dazu geben können, wer widerrechtlich Containerstandorte beschmutzt, eine Belohnung von bis zu 50 Euro erhalten können.
Aufgrund der starken öffentlichen Verschmutzung und damit verbundener Ungezieferplagen werden verschiedene Containerstandorte im Stadtgebiet mit Kameras überwacht.
Gegen jeden, der hier bei Verstößen ermittelt wird, sei es durch Anzeige oder Videoaufnahme, wird ein Verfahren wegen Verschmutzung öffentlicher Anlagen eingeleitet, macht Fiedler deutlich. Wir alle im Stadtgebiet sollten gemeinsam einen Beitrag für eine saubere und schöne Umwelt leisten.
René Weißbach
Autor: ik
Müll (Foto: Ordungsamt)
Ausrangiertes Spielzeug, abgetragene Kleidung, Reste der letzten Party: So wie hier in der Leinefelder Stormstraße sieht es an vielen anderen Ecken im Stadtgebiet aus. Wer beim illegalen Entsorgen seines Mülls erwischt wird, muss mit einer Anzeige rechnen. Foto: Ordnungsamt
Obwohl es für alles ausreichend Entsorgungsmöglichkeiten gibt, werden Sperrmüll, alte Autoreifen und Hausrat einfach in der Natur oder im Stadtgebiet entsorgt, ärgert sich Ordnungsamtschef Günther Fiedler. Dieses stelle eine Ordnungswidrigkeit oder sogar Straftat dar und könne entsprechend geahndet werden.
Das Ordnungsamt weist alle Bürger nochmal darauf hin, dass die Abfälle in die entsprechenden Recyclingcontainer entsorgt werden sollten. Sperrmüll und Elektrogeräte könnten problemlos bei den Eichsfeldwerken zur Abholung angemeldet oder selbst zu Deponie Beinrode gebracht werden.
Besonders extrem und häufig an Montagen, sei die Situation an den einzelnen Containerstandorten in fast allen Ortsteilen. So würden hier nicht nur Hausmüll, sondern Säcke mit Alttextilien, Plasteabfällen und Pappe abgestellt.
Entsorgt (Foto: Ordnungsamt)
Autoreifen oder Baureste landen immer öfter auch in der Natur und müssen aufwendig entsorgt werden.
Da sperrige Kartons schnell die Container füllen, bittet das Ordnungsamt darum, sperrige Umverpackungen vorab zusammenzufalten und erst dann zu entsorgen. Besonders hinweisen möchte die Behörde der Stadt darauf, dass Bürger, die sachdienliche Hinweise dazu geben können, wer widerrechtlich Containerstandorte beschmutzt, eine Belohnung von bis zu 50 Euro erhalten können.
Aufgrund der starken öffentlichen Verschmutzung und damit verbundener Ungezieferplagen werden verschiedene Containerstandorte im Stadtgebiet mit Kameras überwacht.
Gegen jeden, der hier bei Verstößen ermittelt wird, sei es durch Anzeige oder Videoaufnahme, wird ein Verfahren wegen Verschmutzung öffentlicher Anlagen eingeleitet, macht Fiedler deutlich. Wir alle im Stadtgebiet sollten gemeinsam einen Beitrag für eine saubere und schöne Umwelt leisten.
René Weißbach