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Do, 21:24 Uhr
13.02.2020
NABU Obereichsfeld und Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal

Amphibienschutz im Eichsfeld

Der NABU-Obereichsfeld und der Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal laden ein zum Vortrag: Amphibienschutz im Eichsfeld ein. Und zwar am Freitag, 14. Februar in Reifenstein...

Ein Grasfrosch mit Laichballen (Foto: Arne Willenberg) Ein Grasfrosch mit Laichballen (Foto: Arne Willenberg)

Das Schwinden der biologischen Vielfalt mit seinem weltweiten Artensterben, ist auch bei den Amphibien unübersehbar. Von den 19 ursprünglich in Thüringen heimischen Fröschen, Kröten, Salamandern und Molchen, gilt mittlerweile eine Art als ausgestorben, zwei Arten sind akut vom Aussterben bedroht und sieben weitere gefährdet und stark gefährdet.

Auch im Eichsfeld muss festgestellt werden, dass ganze Populationen zusammenbrechen oder ihre Individuenzahl dramatisch sinkt. Die Ursachen für diese Entwicklung sind vielfältig, hauptsächlich aber in der intensiven Landnutzung zu suchen. Diese bedingt den Verlust geeigneter Lebensräume.

Zudem zerschneiden Straßen die Wanderwege der Amphibien und bedingen jedes Jahr mehrere tausend überfahrene Tiere. Um den Fröschen, Kröten und Molchen auf ihrer in wenigen Wochen stattfindenden Wanderung zu den Laichgewässern ein gefahrloses Überqueren der Straßen zu ermöglichen, bauen Naturfreunde Amphibienzäune auf, an welchen die anwandernden Tiere abgefangen werden, um sie dann sicher über die Straße zu bringen.

Alle, die sich für Amphibien und deren Schutz interessieren, sind am Freitag, 14.Februar 2020 um 19:00 Uhr ganz herzlich ins NABU-Haus, Im Kloster 5 in Reifenstein eingeladen. Mit Lichtbildern wird der Biologe Arne Willenberg die im Eichsfeld vorkommenden Amphibien vorstellen, die Unterscheidung der verschiedenen Arten erklären, auf ihre Lebensweise und Gefährdung eingehen.

Wichtiges Thema wird dabei der Amphibienschutz an Straßen sein, wofür auch noch Helfer gesucht werden.
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