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Do, 08:34 Uhr
26.11.2020
CDU zu neuen Coronaregeln

Der Staat darf den Familien das Fest nicht vermiesen

Die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz zu neuen Corona-Maßnahmen kommentierte gestern auch die Thüringer CDU. Der Weg sei richtig, der Staat könne den Menschen nicht das Weihnachtsfest vermiesen...

digital
Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, Prof. Dr. Mario Voigt, sagte zu den Beschlüssen: „Gemeinsame, bundesweit einheitliche Regeln sind der richtige Weg bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Der Staat darf den Familien Weihnachten nicht vermiesen. Wir setzen auf Eigenverantwortung und Umsicht unterm Weihnachtsbaum.

Aber auch die Landesregierung muss ihre Hausaufgaben machen. Gerade für unsere Schulen brauchen wir endlich landesweite, verbindliche Vorgaben. Die bisherigen Reaktionen der Landesregierung in der Krise waren zu langsam. Der Herbst ist ungenutzt verstrichen, Schulen und Landkreise fühlen sich beim Umgang mit dem Stufenkonzept alleine gelassen. Das Thüringer Pandemie-Management muss besser werden.“
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Kommentare

26.11.2020, 13.08 Uhr
Marino50 | Schönes Weihnachtsfest
Wir lassen uns weder Weihnachten noch Silvester oder Neujahr vermiesen. Ich denke, jede Familie weiß selbst wie weit sie gehen bzw. feiern kann. Wir sind alle schon groß und erwachsen und brauchen keinen Erzieher mehr. Man sollte doch zur eigenen Bevölkerung etwas mehr Vertrauen haben. Ausnahmen wird es immer geben. Ich wünsche allen Lesern eine gesunde Adventszeit.

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26.11.2020, 13.37 Uhr
Wie Bitte | "Vertrauen zur Bevölkerung"?
Das ist ja eine Lachnummer... Was passiert, wenn man "Vertrauen in die Vernunft der Bevölkerung " hat, sieht man doch auf jeder einzelnen "Querdenker"-Demo...

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26.11.2020, 13.46 Uhr
Real Human | Diesmal das Fest des Todes?
Welches "Fest"?

Ach, ja. Das Fest an dem an jedem Jahresende Tannenbäume behangen und bunte Geschenke darunter gefunden werden.
Das andere: An dem wir uns besaufen und am nächsten Morgen gesetzlich garantiert ausschlafen dürfen, nachdem wir es mal so richtig haben knallen lassen.

Bei Manchen tritt immer so eine bärtige Maske mit tiefer Stimme ins Zimmer und beschenkt die „braven“ Kinder. „Hm, soll das der liebe Gott sein?“, fragt sich so manches verunsichertes Kind. Später findet es heraus, dass nur der liebe Onkel den Weihnachtsonkel gespielt hat. Sehr selten kommt später auch mal die Erkenntnis, dass „Gott“ selbst nur von Schauspielern gemimt wird. Oder von Marionetten, die an ihrem fiktiven Marionettenspieler herumzerren und sich im (Richtungs-) Streit um das richtige Gottesbild sogar bis aufs Blut bekriegen.

Es soll vereinzelt noch Familien geben, zu denen nicht der pausbäckige bärtige Geschenke-Onkel sondern das Christkind kommt. Bei denen gibt es noch eine Christkrippe mit vielen – auch erfundenen – Figuren. Viele fühlen sich heute peinlich berührt, wenn man ihnen etwas von der Geburt eines gewissen "Jesus" erzählt, auf den dieses „Fest“ zurückgeht. Weihnachtsbäume gab es zu seiner Zeit nicht. Vielmehr sind sie auf heidnisches Brauchtum zurückzuführen, dem sich die Kirche zuerst widersetzte, später aber für sich vereinnahmte.

Noch heidnischer ist die Silvesterböllerei. „Das Feuerwerk sollte im vorchristlich-animistischen Glauben früher 'böse Geister' vertreiben, drückt aber heute auch Vorfreude auf das neue Jahr aus.“, schreibt Wikipedia zu „Silvester“.

Ist das Weihnachtsfest nach den oft anstrengenden Vorbereitungen wenigstens noch eine kurze besinnliche Zeit, so wird zu Silvester die Jahresbilanz bei Vielen in Alkohol ertränkt und mit der Knallerei nur der „gesunde Geist“ vertrieben.

Corona, die auch als christliche Märtyrerin ergoogelbar ist, zeigt uns, dass wir primär biologische Wesen sind und dies tunlichst nicht vergessen sollten.

Weltärztepräsident Montgomery warnt sogar: „Medizinisch-epidemiologisch ist es Wahnsinn, an Weihnachten wieder aufzumachen. Das Virus kennt kein Weihnachten und keinen Ramadan. Das sucht sich seine Opfer täglich da, wo es sie findet."

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26.11.2020, 13.59 Uhr
andreaspaul | seht es doch endlich mal so wie es ist !
Wir haben zwar infizierte aber keine Apokalypse .
Bei so gut wie allen funktioniert das Immunsystem.
"Die Faktenlage ist eindeutig: Corona ist kein Killervirus. Die einzig richtige Strategie im Umgang mit dieser herbeigetesteten Pandemie ist es, die Risikogruppen umfassend zu schützen und sich zu mehr Eigenverantwortung anstelle von Verboten und Zwängen zu bekennen. Dieses Land braucht Mut zur Freiheit statt Corona-Angst.“ b.h.

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26.11.2020, 19.09 Uhr
Kobold2 | Wenn es schon
mit Rechstfahrgebot, Reißverschlussverfahren, oder Rettungsgasse kaum zufriedenstellend funktioniert, ist es illusorisch zu denken, das wir mit Vernunftapellen und Eigenverantwortung etwas positives erreichen.
Siehe auch Hibu gestern Abend...

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