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Fr, 10:15 Uhr
27.11.2020
Ein Blick in die Statistik

Thüringer Kartoffelernte bleibt unter dem Schnitt

Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik gab es im Jahr 2020 in Thüringen zum dritten Mal in Folge eine unterdurchschnittliche Kartoffelernte. Im Schnitt wurden 34 Tonnen Kartoffeln je Hektar geerntet...

Das diesjährige Ergebnis liegt zwar um rund 4 Tonnen je Hektar bzw. 12 Prozent über dem Vorjahresergebnis, das langjährige Mittel der Jahre 2014 bis 2019 wird jedoch um knapp 6 Tonnen je Hektar bzw. 15 Prozent unterschritten.

Die Gesamterntemenge belief sich auf 56 000 Tonnen. Im Vergleich zum Vorjahr waren das rund 8 200 Tonnen mehr Kartoffeln.

Nach dem vorläufigen Ergebnis der Bodennutzungshaupterhebung 2020 lag die diesjährige Anbaufläche bei rund 1 700 Hektar. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen leichten Anstieg des Anbauumfangs um 80 Hektar bzw. 5 Prozent. Im Vergleich zum langjährigen Mittel der Jahre 2014 bis 2019 wurden 90 Hektar (-5 Prozent) weniger Kartoffeln gelegt.
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Kommentare

27.11.2020, 11.38 Uhr
aha222 | Ja, ja...
...die letzten Jahre waren angeblich sämtliche Ernten unterdurchschnittlich, wie soll man uns sonst, ständige Preiserhöhungen plausibel erklären. In dem Sinne, immer schön aufessen.

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27.11.2020, 12.36 Uhr
Kama99 | Zu warm ...
zu kalt, zu nass, zu trocken und dieses Jahr vielleicht noch Corona. Irgendwas muß für Preissteigerungen immer herhalten.

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27.11.2020, 12.58 Uhr
N. Baxter | Kartoffel-Krise?
nach covid nun auch die potatoe pandemic.

Alle Felder, Fabriken und Imbissbuden sofort sperren!

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27.11.2020, 13.47 Uhr
Lotterfee | Wer einmal lügt.....
Erst vor kurzem, genau am 06.10.2020 war unter der Unterschrift " Deutsche Bauer bleiben auf ihren Rüben und Kartoffeln sitzen," in der Wirtschaftswoche zu lesen...

45 Prozent der Kartoffeln, die in Deutschland geerntet werden, wachsen in niedersächsischen Äckern heran. Dieses Jahr ist die Ernte, wie neue Statistiken belegen, besonders üppig ausgefallen: Knapp 11,6 Millionen Tonnen Knollen haben die Landwirte dieses Jahr aus dem Boden geholt, rund neun Prozent mehr als im Vorjahr. Eigentlich ein Grund zur Freude.
Wir sind zwar nicht Niedersachsen, aber bei solch einem Artikel fragt man sich schon wie kann das sein?

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27.11.2020, 16.48 Uhr
Paulinchen | Schon verblüffend,...
... da ich zufällig in Göttingen zu tun hatte, Dachte ich mir, kauf doch einfach mal hier deine Dinge des täglichen Gebrauchs ein. Somit musste es auch ein Beutel Kartoffeln sein. Wau - da lagen Kartoffeln wie aus dem Intershop. Keine Flecken, keine Beschädigungen und keine sichtbaren unbrauchbare Kartoffeln in der gesamten Auslage.

Deshalb hier meine Frage, bekommen wir hier die aussortieren Kartoffeln zum Kauf angeboten, oder woher kommen die, welche wir hier, für den gleichen Preis zahlen???
Ach ja, das viel mir im Sommer auch noch auf. Warum bewässern unsere Bauern nicht ihre Früchte, welche sie im Herbst ernten wollen? Im Nachbarland Niedersachsen und Bayern, ist mir die Bewässerung aufgefallen. Sind unsere Stauseeen inzwischen alle trocken, oder verseucht?

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